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Katholische Pfarrei Guthirt

Das Herz in die Hand nehmen

30. März 2016 von

Foto: zvg

EIn Schulmächen in den Hills Tracks.

Foto: zvg

Bildung schafft Zukunft.   (zvg)

Foto: zvg

Eine der Schulklassen in den Hills Tracks.

Von

Online seit
30. März 2016

Printausgabe vom
31. März 2016
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Im «Jahr der Barmherzigkeit», dem Jahresmotto der Pfarrei, hat der Pfarreirat Guthirt ein neues Patenschaftsprojekt lanciert. In Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk Co-Operaid wird der Bau und die Leitung von Schulen in den Hills Tracks von Bangladesch unterstützt und so den Kindern der Bergbevölkerung Schulbildung ermöglicht. Die Gottesdienste am 2. und 3. April informieren darüber.

Seit Jahrzehnten kennt die katholische Pfarrei Guthirt in Zürich-Wipkingen die Tradition von Patenschaftsprojekten zugunsten von Benachteiligten in aller Welt. Im Jahr 2015 hat der Pfarreirat verschiedene Möglichkeiten des Engagements beziehungsweise verschiedene Angebote geprüft und sich schliesslich für ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem im Quartier angesiedelten Hilfswerk Co-Operaid entschieden. In den Hills Tracks von Bangladesch baut Co-Operaid 15 Schulen und bietet den Bergkindern eine sonst unmögliche und auch nicht bezahlbare Schulbildung an. Während in einer ersten Phase des Projektes die Schulen errichtet und renoviert wurden, gilt nun das Hauptaugenmerk dem Ziel, das Projekt immer mehr von Einheimischen leiten zu lassen. Die Schulen sollen für die Bevölkerung eine Möglichkeit sein, Initiative und Eigenverantwortung zu übernehmen, und die Lehrerausbildung ist eine Investition in die berufliche Zukunft der jungen Einheimischen.

Kontakt zwischen Welten

Die Pfarrei Guthirt wird das Projekt finanziell unterstützen. Die Guthirtler wollen aber nicht nur einfach benötigtes Geld nach Bangladesch schicken, sondern sie suchen den Kontakt zur einheimischen Bergbevölkerung. Kinder der Pfarrei haben Zeichnungen gestaltet, welche Marcel Auf der Mauer, der Leiter von Co-Operaid, nach Bangladesch mitgenommen und den Kindern in einer der Schulen dort gezeigt hat. Mit einem Lebenszeichen der Kinder dort reiste er wieder in die Schweiz, um in Wipkingen von dem Projekt zu erzählen und den Gruss der Kinder aus Bangladesch mitzubringen.

Vorstellung in den Gottesdiensten

Am weltweit gefeierten, von Papst Johannes Paul II eingesetzten Sonntag der Barmherzigkeit, eine Woche nach Ostern, gestaltet die Patenschaftsgruppe sowie das Hilfswerk Co-Operaid den Gottesdienst am Samstag, 2. April, um 18 Uhr sowie am Sonntag, 3. April, um 10 Uhr den Familiengottesdienst mit. Marcel Auf der Mauer wird Bilder aus Bangladesch zeigen und Lebensgeschichten der Kinder dort erzählen und auch das Lebenszeichen der Schüler von Bangladesch den Kindern von Guthirt überbringen. Gestaltet werden beide Gottesdienste durch eine Ad-hoc-Pfarreiband, welche rhythmische Lieder anspielen wird. Vera Briner, Gesang, Susanne Charo, Gitarre, Fredy Solenthaler, Gitarre, Peter Chiozza, Bass, Martin Vöge, Schlagzeug, Markus Widmer, Sousaphon, und Christian Züger, Trompete, sind mit dabei. Nach dem Gottesdienst sind alle Besucherinnen und Besucher zu einem Apéro bei hoffentlich frühlingshaftem Wetter eingeladen.

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