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Vereine

Einblick in das Herz eines Fussballvereins

28. Juni 2016 von

Von

Online seit
28. Juni 2016

Printausgabe vom
30. Juni 2016
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Über 250 Kinder und Jugendliche trainieren zwei Mal wöchentlich und «tschuten» jedes Wochenende für ihren Verein, den SC Wipkingen (SCW), in Gelb-Schwarz. Doch ohne die Trainerinnen und Trainer würde gar nichts gehen, was oft vergessen geht. Und das gilt für alle Vereine der Stadt Zürich.

An dieser Stelle soll kein Spiel von Verein XY gegen den SCW beschrieben werden. Vielmehr soll allen Trainerinnen und Trainern des SC Wipkingens sowie auch denjenigen der sportlichen Gegner Dank ausgesprochen werden. Ja, eigentlich sind die Trainerinnen und Trainer der anderen Teams die Verbündeten des SCW, denn ohne ihre Arbeit gäbe es gar keine Spiele. Ohne ihre engagierte und zeitaufwändige Leistung würde kein Kind auf dem Platz stehen und leidenschaftlich für das eigene Team rennen – auch nicht für den SC Wipkingen.
Die Kinder, von den kleinsten bis hin zu den grössten, lernen, dass es nur im Kollektiv funktioniert. Nur eine verschworene Truppe wird zu einem guten Team. Unterschiedlichste Kulturen und soziale Schichten spielen zusammen für den Erfolg. Trainerinnen und Trainer haben eine hohe Verantwortung und können unglaublich viel bewirken – gerade in Aspekten, die weit über den Fussball hinaus gehen.
Das Trainer-Team verrichtet für ein Trinkgeld einen grossen Dienst für jedes Quartier, welches einen Fussballverein führt. Leider gibt es einen Mangel an gewillten und geeigneten Personen, was die Arbeit der Vereine nicht einfacher macht. Jeder Club kämpft um Trainerinnen und Trainer. Jeder Verein kämpft um Menschen, die im ehrenamtlichen Bereich aktiv mitwirken – dies ist in einer Stadt wie Zürich nicht einfach, denn zu sehr ist man hier von der Arbeitswelt geprägt, und so stellen sich viele die Fragen: Wie sieht meine Zeitplanung aus? Was ist der «return on investment»? Ja, diesen «return» gibt es tatsächlich – es ist jener zu wissen, dass man die Verantwortung in der Gesellschaft wahrnimmt und ihr etwas zurück gibt. Dies ist leider überhaupt nicht mehr selbstverständlich. Zu sehr ist man im Röhrenblick der «Karriere» gefangen und betrachtet freiwilliges Engagement in einem Verein eher bremsend.
Daher dieser öffentliche Dank an die Trainerinnen und Trainer des SV Höngg, des FC Blue Stars, des FC Industrie Turicum, des US Avellino Zurich, des BC Albisrieden, des FC Altstetten, an alle Trainer-Teams überhaupt und natürlich an jenes des SC Wipkingen: Danke allen, dass sie Woche für Woche auf dem Platz sind und sich für tausende fussballspielende Kinder und Jugendliche einsetzen! So gewinnen für einmal alle Teams und zwar gleichzeitig.

Eingesandt von Nico Gutmann, Kommunikation SC Wipkingen

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