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SVP

«Für die SVP ist noch Potenzial vorhanden»

28. Juni 2016 von

Foto: zvg

Mauro Tuena im Nationalrat.

Von

Online seit
28. Juni 2016

Printausgabe vom
30. Juni 2016
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Mauro Tuena wurde bei den letzten Wahlen für den Kreis 10 in den Nationalrat gewählt. Er hat klare Ziele und Vorstellungen und will sie auch umsetzen.

Martin Bürlimann: Mauro Tuena, du bist seit einem halben Jahr Nationalrat in Bern. Wie sind deine Erfahrungen bisher?

Mauro Tuena: Ich habe äusserst positive Erfahrungen gemacht. Die Arbeit ist spannend, die Themen sehr interessant. Vieles, was heute in Bern entschieden wird, betrifft später die Gemeinden und die Städte. Mir kommt zudem zugute, dass ich eine grosse Erfahrung in parlamentarischer Arbeit, also im Gemeinderat und Kantonsrat, habe.

Du bist auch neu gewählter Stadtparteipräsident der SVP. Was sind deine Ziele für die SVP Stadt Zürich?

Für eine bürgerliche Partei ist die Stadt Zürich ein hartes Pflaster. Die SVP ist in Zürich die stärkste bürgerliche Partei. Unsere Wählerschaft erwartet von uns, dass ihre Meinungen eingebracht werden. Ich bin der festen Überzeugung, dass für die SVP in der Limmatstadt noch Potenzial vorhanden ist. Eine SVP-Vertretung im Stadtrat ist aus meiner Sicht anzustreben.

Wie willst du das Quartier Wipkingen in Bern vertreten?

Natürlich wird im Nationalrat nicht direkt Politik für ein Quartier gemacht. Das gehört nicht zu den Aufgaben des nationalen Parlaments. Es sind aber die Städte und dort die Quartiere, die unsere Entscheide umsetzen müssen. Ein Beispiel hierfür ist sicherlich die Unterbringung von Asylbewerbern oder Flüchtlingen. Auch die Diskussionen zum Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) könnten Wipkingen betreffen, wenn ich an die Rosengartenstrasse denke.

Du bist Computertechniker. Wie sind deine politischen Ämter mit dem Beruf vereinbar?

Das geht ausgezeichnet. Die Arbeiten bei meinen Kunden muss ich grösstenteils am Abend beziehungsweise in der Nacht oder am Wochenende ausführen, da man Server nicht während der regulären Arbeitszeit warten kann. Im Gegensatz zu früher kann ich viele Arbeiten über eine Fernwartungssoftware erledigen. Wo ich dann mit meinem Notebook physisch bin, spielt keine Rolle.

Du wohnst seit vielen Jahren in Höngg. Was gefällt dir am besten in Wipkingen?

Ich war erst kürzlich in Wipkingen in einem für dieses Quartier typischen, grünen, verwachsenen Innenhof. Diese gefallen mir ausserordentlich. Ihnen haben wir während den Beratungen zur Bau- und Zonenordnung Sorge getragen, sie gilt es zu schützen.

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