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Gemeinderats-Wahlen 2018 – wer wählt, bestimmt!

14. Dezember 2017 von

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Claudia Rabelbauer, EVP

Von

Online seit
14. Dezember 2017

Printausgabe vom
14. Dezember 2017
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Am 4. März 2018 wird ein neues Stadt-Parlament gewählt.

Die Briefkästen werden mit Wahlwerbung überhäuft. Für die Einkaufstour am Samstagmorgen muss doppelt so viel Zeit einberechnet werden, da die Politik auf Tuchfühlung mit dem Volk geht. Aber das Interesse an der Politik ist klein! Wie kann die Wahlbeteiligung erhöht werden?

Mitmachen stärkt die politische Kompetenz

Die Stimm- und Wahlbeteiligung liegt in der Schweiz durchschnittlich bei tiefen 40%. Was sind Gründe? Für viele sind die politischen Vorlagen schwierig. Wer sich nicht durch Tageszeitungen und Medien informiert, verliert leicht den Durchblick und das Interesse sinkt. Die ei-nen schimpfen, machen die Faust im Sack, die anderen lamentieren, dass die da oben sowieso nur machen, was sie wollen. Der Rest ist still, weil es doch eigentlich gar nicht schlecht läuft. Wer sich aktiv beteiligt, tut dies oft in einer Partei. Parteien haben die wichtige Funktion ihre Wählerinnen und Wähler bei der Meinungsbildung zu unterstützen. Die Identifikation mit den Werten einer Partei schafft bei den Mitgliedern Vertrauen und Beteiligung stärkt das Bewusstsein und Know-How für politische Themen. Auch wer nicht Parteimitglied ist, kann sich auf den Internetseiten der verschiedenen Parteien über die gefassten Parolen informieren und orientieren.

Welche Partei ist die Richtige – Smartvote kann Aufschluss geben

Keine Partei kann alles abdecken. Jede Partei setzt Schwerpunkte und spricht unterschiedliche Wählerinnen und Wähler an. Ein Durchforsten der verschiedenen Parteiprogramme kann Klarheit schaffen über Inhalte und Werte einer Partei. Oder ein Smartspider auf Smart-vote.ch. Er zeigt, mit welchen Parteien die grösste Übereinstimmung besteht. Aber die perfekte Partei gibt es nicht. Jede Partei weicht in gewissen Fragen von den eigenen Überzeugungen ab, was auch nicht schlimm ist, da ja kein Parteizwang herrscht. Ein afrikanisches Sprichwort besagt, dass viele kleine Leute an vielen kleinen Orten mit vielen kleinen Schritten das Gesicht der Welt verändern können. Eine Welt, in der Krieg, Hunger, Ausbeutung und Unterdrückung Fremdwörter sind. Eine Welt so bunt wie das Leben selbst. Eine Welt, die sich am Wohl des Schwächsten misst, setzt voraus, dass alle mitmachen können, Minderheiten eingebunden werden und Probleme pragmatisch und nachhaltig gelöst werden. Je mehr sich in der Politik beteiligen, desto ausgewogener und breiter abgestützt sind die Vorlagen. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele wählen gehen! Aber wer engagiert sich heute noch?

Politisches Engagement – heisst unentbehrliche Freiwilligenarbeit

In 9 Wahlkreisen mit insgesamt 125 Sitzen bei 10 verschiedenen Parteien, welche die 5%-Hürde schaffen könnten, sind 1’250 Freiwillige bereit, für den Gemeinderat zu kandidieren und sich in den Dienst der Gesellschaft und Öffentlichkeit zu stellen! Was würde die Schweizer Politik ohne Freiwillige tun? Nicht jeder hat das Zeug grosse Reden zu schwingen, Kompromisse über Parteigrenzen hinweg zu finden oder komplexe Probleme nachhaltig zu lösen, aber jeder kann Wähler, Wählerin sein! Am 4. März 2018 sind Gemeinderatswahlen – danke für eure Freiwilligenarbeit durch eure zahlreiche Stimm- und Wahlbeteiligung!

Claudia Rabelbauer, 28.11.2017

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