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Nein zur Schliessung des Bahnhofreisebüros

27. September 2016 von

Foto: zvg

Florian Utz, SP Zürich 10

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27. September 2016

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Die SBB wollen, dass Private keine Bahnbillette mehr verkaufen. Für das Bahnhofreisebüro Wipkingen bedeutet ein solcher Schritt das sichere Ende. Die SP10 unterstützt deshalb eine Petition gegen diesen Abbau des Service Public.

Heute können Bahnbillette nicht nur bei den SBB gekauft werden, sondern auch bei privaten Verkäufern – zum Beispiel beim Bahnhofreisebüro Wipkingen. Davon profitieren letztlich alle: Die SBB erhalten ein gutes Verkaufsnetz, und die Bevölkerung kommt in den Genuss einer kompetenten Beratung im Quartier. Was einwandfrei funktioniert, steht nun auf dem Spiel. Wenn die SBB nicht über die Bücher gehen, darf das Bahnhofreisebüro Wipkingen keine SBB-Billette mehr verkaufen – und müsste in der Folge schliessen. Dadurch würde für die Wipkingerinnen und Wipkinger vor allem der Kauf von internationalen Bahnbilletten komplizierter und aufwändiger.

Vertrauen und Redlichkeit

Dieser Abbau des Service Public ist nicht nur unnötig, sondern auch unredlich. Die SBB haben vor der Abstimmung über die Initiative «Pro Service Public» nämlich versprochen, dass ihr Angebot auch bei einem Nein nicht abgebaut wird. Was vor der Abstimmung versprochen wurde, muss auch nach der Abstimmung gelten – denn Politik geht nur mit Vertrauen und Redlichkeit. Die SP10 ruft deshalb die Bevölkerung auf, die Petition gegen den Abbau-Entscheid der SBB zu unterzeichnen – am einfachsten online auf www.stationshalter-ade.ch. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Florian Utz, SP Zürich 10

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