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Wipkingen unzensiert: Über Parteisoldaten und Fachkräftemangel

30. März 2016 von

Foto: zvg

Richard Limburg

Von

Online seit
30. März 2016

Printausgabe vom
31. März 2016
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In der Rubrik «Wipkingen unzensiert» erhalten Quartierbewohnerinnen und -bewohner in loser Folge eine Plattform. Diese widerspiegelt ausschliesslich die Meinung des Autors/der Autorin.

Mit der Übernahme von Syngenta durch China wird die Öffnung der Schweiz eingeleitet. Insbesondere geht es darum, die massiven ausländischen Interessen kommunikativ einzubeziehen, das heisst, eine angemessene politische Vertretung zu gewährleisten.
Politik: China und Katar sollten im Nationalrat eine Stimme erhalten. Man wollte ja schon früher der ausländischen Bevölkerung ein Teil-Stimmrecht einräumen. So ist es naheliegend, entsprechend des Kapitaleinsatzes − 44 Milliarden für Syngenta − eine Vertretung zu etablieren. Das wären Spitzenleute aus Wirtschaft und Finanzwelt. Heute werden ja oft brave Parteisoldaten in die Politik gewählt. Diese Vertretung der ausländischen Interessen würde sich aus hochkarätigen Fachkräften zusammensetzen. Diese neue Vertretung hätte zur Folge, den neu zu erstellenden Fachkräfte-Index der eidgenössischen Räte auf ein höheres Niveau zu bringen.
Armee: In Anbetracht der dominierend vielen ausländischen CEOs sind wir Schweizer gewöhnt zu gehorchen. So sollte der Beizug von zum Beispiel amerikanischen Führungskräften auf Stufe Oberst oder Brigadier nichts im Wege stehen. In vielen Führungsgremien, zum Beispiel Generaldirektion CS unter Brady Dougan usw., wird selbstverständlich englisch gesprochen. Das wäre auch in einem Regimentsstab denkbar. Womöglich kommen dort wieder ähnliche Leute zusammen. In Anbetracht der Probleme in der EU, insbesondere England, wäre es angezeigt, dass die Schweiz die Zwischenstufe Euro überspringt und gleich den US-Dollar einführt. Der Zeitpunkt ist günstig, sind wir doch genau pari zum Dollar.
Die Bauentwicklung hat sich im Bereich der Geschäftsräume von der Realität abgekoppelt. So werden dank der Tiefzinslage weiterhin grosse Büroflächen gebaut, ganz moderne versteht sich. Auch der Sektor Luxuswohnungen zeigt ein Überangebot. Damit sind wir bereit, Platz zu bieten für weitere ausländische Führungskräfte in allen Bereichen. Die Ausländer könnten so ihren Bedarf in die Erschliessung und Entwicklung künftiger Wirtschaftszonen einbringen. So liesse sich das Vorprellen einzelner Investoren, wie die Europaallee durch die SBB, verhindern.

Eingesandt von Richard Limburg

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