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SVP

Wirtschaftsstandort Wipkingen

28. Juni 2017 von

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Online seit
28. Juni 2017

Printausgabe vom
29. Juni 2017
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Aus Wipkingen sind in jüngerer Vergangenheit einige Kleinbetriebe weggezogen. Mit ein Grund sind die steigenden Betriebskosten.

In den Umfragen ist Zürich stets auf einem Spitzenplatz: Weltführend in Kinderkrippen, Velowegen, Fussgängerzonen oder bei Integrationsmassnahmen. Natürlich ist Zürich eine tolle Stadt und Wipkingen ein schönes Quartier – aber genügt das auch für die Zukunft? Was in solchen Umfragen nie zur Sprache kommt, sind die Betriebskosten für die Firmen. Nebenbei heisst es jeweils, Steuern und Abgaben seien nur sekundär, zentral sei die Lebensqualität. In letzter Zeit haben Zeitungsmeldungen aufgeschreckt: Eine Grossbank verlegt über tausend Arbeitsplätze von Zürich weg nach kostengünstigeren Standorten. Die Meldung der Grossbank spricht Klartext: Das Communiqué nannte als Wegzugsgrund die hohen Kosten – und die setzen sich eben wesentlich aus Steuern, Abgaben und Lohnnebenkosten zusammen. Die SVP wehrt sich seit Jahr und Tag gegen steigende Steuern und Abgaben. Die Stadt Zürich hat fast zehn Milliarden Franken Schulden. Der Schuldendienst wird erdrückend, wenn die Zinsen wieder steigen.

Kosten runter!

Die Vorstösse der linken Wipkinger Gemeinderäte zielen praktisch ausnahmslos auf höhere Staatsausgaben. Seien es subventionierte Wohnungen, Krippen, Studentenwohnheime oder Velowege, und andererseits Einschränkungen für den gewerblichen Transport wie Parkplatzabbau und Tempo-30-Zonen. Diese Vorstösse bedrängen das Gewerbe mit immer neuen Vorschriften, Regeln und Verordnungen. Auch die gesamtschweizerische Politik bedrängt das Kleingewerbe in den Quartieren: Die Übernahme von EU-Regeln bedeutet für Kleingewerbler steigende Kosten. Fachgeschäfte, Dienstleister, Handwerker und Selbständige schaffen Arbeitsplätze im Quartier. Sie bilden Lehrlinge aus und zahlen Löhne, Mieten und Steuern. Nicht nur Grossbanken verlagern Arbeitsplätze, auch Kleinbetriebe tun dies zunehmend. Sie sind oft finanziell dazu gezwungen. Deshalb muss das dringende Gebot in der Lokalpolitik lauten: Kosten runter für Betriebe!

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