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Quartierleben

Zeittafel zur Rosengartenstrasse

30. März 2017 von

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30. März 2017

Printausgabe vom
30. März 2017
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Die Rosengartenstrasse ist Teil von Wipkingen und untrennbar mit der Dorfgeschichte verbunden. Bereits in der Eisenzeit führte ein Handelsweg hier durch. Martin Bürlimann hat für den «Wipkinger», Quelle Quartierverein und Stadtarchiv, eine Zeittafel zur Entstehungsgeschichte zusammengestellt. Herzlichen Dank.

2016 Präsentation Projekt Rosengartentram mit Tunnel

2013 Sanierung der Rosengartenstrasse

2005 Projekt Waidhaldetunnel: Der ursprünglich geplante Waidhaldetunnel sollte vom Bucheggplatz unter der Limmat durchführen und beim Toni-Knoten in die Pfingstweidstrasse münden.

1997 Fest «25 Stunden Ruhe auf der Westtangente».

1990 Erstes Projekt «Waidhaldetunnel»: Motion von CVP-Kantonsrat Anton Killias mit Machbarkeitsstudie der Elektrowatt.

1988 Das «Rosengartenforum» bildet sich aus Quartierverein, Parteien und Organisationen des Quartiers.

1986 Der «Kur- und Verkehrsverein Wipkingen» veranstaltet einen Protestspaziergang zum Milchbucksüdportal und eine Demonstration auf der Rosengartenstrasse.

1985 VCS und Quartierverein Wipkingen lancieren vor Eröffnung des Milchbucktunnels eine Doppelinitiative mit dem Ziel der Spurreduktion, beide Initiativen wurden 1988 vom Volk abgelehnt.

1974 Die «Quartiergruppe Westtangente» organisiert das «Trotz-de-Westtangente-Fäscht».

1973 Parteien, Kirchen und Einzelpersonen schliessen sich zur «Aktion pro Wipkingen» zusammen.

1972 Petition «Pesttangente» der Arbeitsgruppe Westtangente.

1968 Bau der Westtangente und Abbruch der alten Häuser «Anker», «Mohn», «Inseli» und «Wipkingerhof».

1965 Projekt von Stadtingenieur Jakob Bernath zum Escher-Wyss-Platz und Rosengartenstrasse; Volksabstimmung Stadt Zürich am 12. Dezember 1965: 40’606 Ja gegen 12’157 Nein, Kreis 10: 4’484 Ja gegen 1’204 Nein. Alle Kreise stimmten zu.

1964 Abstimmung im Gemeinderat zum Projekt «Doppelstöckige Wipkingerbrücke» mit 93:0 Ja.

1934 «Kaiserschnitt von Wipkingen»: Die städtische «Licht-, Luft- und Sonnenpolitik» im roten Zürich wollte die «Zeugen der kapitalistischen Wohnungsbauära aus dem Quartierdickicht herausschlagen». Abriss des Gärtnerquartiers und des Dorfkerns.

1910 Abbruch der alten Kirche Wipkingen (Standort heutige Viventa-Schule) wegen dem hohen Verkehrsaufkommen.

1898 Verbreiterung der Wipkingerbrücke und Bau des Tramstegs für das Hönggertram (heute Linie 13).

1872 Bau der Wipkingerbrücke als erste Brücke zwischen Baden und Zürich.

1842 Fährbetrieb: Konzession des Fährbetriebs durch den Regierungsrat 1842, Fährbetrieb ab 1844 durch Gemeindepräsident Jakob Siegfried (Ankerwirt «Siegfried Am Wasser»).

Frühzeit: Am Ort der Wipkingerbrücke und der Rosengartenstrasse führte in der Hallstatt-Zeit (ältere Eisenzeit, 800–450 vor Christus) der kontinentale Handelsweg durch. Auf dem Bucheggplatz fand man einen Denar des Commodus, eines römischen Kaisers, der Ende des 2. Jahrhunderts herrschte. Solche Denare fand man auf der gesamten Strecke des Handelsweges über den Grossen St. Bernhard. Die Route führte vom Süden durch das Aostatal über den Grossen St. Bernhard das Wallis hinauf, über Grimsel und Brünig südlich des Jura durch das Mittelland. Zwischen den Lägern (Ende des Jura) und vor dem Zürichsee überquerte der Handelsweg die Limmat und führte nach Norden an den Rhein und weiter flussaufwärts.

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