51. SOLA-Stafette startet am Bucheggplatz

Auch die diesjährige SOLA-Stafette war bereits Wochen vor Anmeldeschluss ausgebucht. Damit laufen am Samstag, 16. Mai, 1111 Teams auch durch den Kreis 10.

Foto: ASVZ/Jan Sobotkiewicz.

Frühmorgens um 7.30 Uhr starten die ersten 1111 motivierten Teilnehmende am Bucheggplatz in die 112,6 Kilometer lange Strecke mit einer Höhendifferenz von 2617 Metern und Teilstrecken zwischen drei und vierzehn Kilometern. Für Abwechslung sorgen nicht nur die Übergaben in den SOLA-Teams, auch die Streckenführung wechselt zwischen urbanem Gebiet innerhalb der Stadt sowie Dörfern, landwirtschaftlichen Feldern oder Abschnitten im Wald.

Keine Strassensperrung notwendig

«Die Teilnehmenden laufen über den ganzen Tag verteilt in und um Zürich und die Bevölkerung wird dadurch nicht eingeschränkt, denn wir sperren dafür keine einzige Strasse», erklärt Renato Maggi, der Leiter der SOLA-Stafette laut Medienmitteilung. Insgesamt dreizehnmal wird an diesem Tag innerhalb der Teams per Handschlag abgeklatscht und übergeben, bevor schliesslich ab ca. 17 Uhr die Ziellinie im Irchelpark überquert wird.

Streckenabschnitte in Höngg

Mehrere Streckenabschnitte führen durch den Kreis 10. Bereits die erste Teilstrecke startet am Bucheggplatz und verläuft über den Käferberg durch den Wald Richtung Hönggerberg. Danach führt die zweite Strecke vom Hönggerberg weiter über Höngg und entlang der Zürcherstrasse Richtung Buchlern. Später kehrt die SOLA noch einmal von Buchlern via Limmattal nach Höngg zurück. Sie geht einen Abschnitt an der Limmat und Werdinsel entlang und führt zurück auf den Hönggerberg.

Ursprung aus Schweden

Ursprünglich stammt die SOLA-Stafette aus Schweden, wo sie 1967 zum ersten Mal zwischen Karlstad und Göteborg durchgeführt wurde. Die 1972 teilnehmende Delegation des ASVZ war von dem Konzept derart begeistert, dass sie die SOLA-Stafette kurzerhand in die Schweiz importierte.

Keine Strassensperrung notwendig

Hauptgrund für die Beliebtheit der SOLA-Stafette ist diese einzigartige Form der Laufveranstaltung im Team. Sie verbindet aktuelle und ehemalige Studierende, eignet sich als Teamanlass für KMU und Grossunternehmen und war schon oft Beginn von langjährigen Freundschaften.

Auch Regierungsrat und Sportminister Mario Fehr sieht laut Medienmitteilung den Reiz der SOLA-Stafette in der Gemeinschaft: «14 Personen stecken sich zum Ziel, gemeinsam die Strecke von über 100 km zu laufen – das ist eine
grossartige Herausforderung! Dieses Miteinander schweisst zusammen. Jede und jeder kann mitmachen, denn die SOLA spricht mit den unterschiedlichen Teilstrecken verschiedene Lauf-Stärken an.»

Quelle: Medienmitteilung Akademischer Sportverband Zürich (ASVZ)

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