Der Ausländerinnen- und Ausländerbeirat ist neu gewählt

25 Mitglieder zählt der Ausländerinnen- und Ausländerbeirat, der gegenüber dem Stadtrat beratende Funktion hat. Nun wurde er für die Amtsperiode 2026 bis 2030 neu gewählt.

Die Stadt Zürich aus der Ferne. (Foto: Pixabay)

Seit 2005 existiert der Ausländerinnen – und Ausländerbeirat der Stadt Zürich. Was damals als Pilotprojekt begann, wurde 2011 als ständige Institution übernommen. Die 25 Mitglieder des Beirats vertreten die in der Stadt lebenden Menschen ohne Schweizer Pass und «vermitteln dem Stadtrat die Anliegen und Bedürfnisse der nicht eingebürgerten Bevölkerung der Stadt Zürich», so die Definition der Stadt.

In ihrer Arbeit organisiert sich der Beirat in thematischen Arbeitsgruppen zu bestimmten Themenschwerpunkten Alter und Gesundheit, Berufs- und Arbeitsleben, Kommunikation und Kultur, Schule und Elternhaus sowie Soziales und Sicherheit.

Einmal jährlich findet ein Arbeitstreffen mit dem Stadtrat statt. Daneben lädt der Beirat gemeinsam mit der Fachstelle Diversität, Integration, Antirassismus der Stadt Zürich ebenfalls einmal pro Jahr Vertreterinnen und Vertreter von Organistationen ein, die in der Migration tätig sind sowie religiösen Gemeinschaften zu einem Networking-Anlass ein. Zudem ist er Teil des Runden Tisches gegen Rassismus sowie in der Kommission für die Vergabe von Integrationskrediten.

124 Kandidierende

Wie die Stadt in ihrer Medienmitteilung vom 18. September mitteilt, wurde der Beirat nun durch den Stadtrat für die Amtsperiode 2026 bis 2030 neu gewählt. Die Wahl wurde von der Stadt zuvor in einem öffentlichen Verfahren ausgeschrieben, 124 Personen aus über 40 Herkunftsländern hätten sich, so die Informationen der Stadt, auf eine Mitgliedschaft beworben.

Aus den Bewerbungen habe der Stadtrat unter Berücksichtigung von «Herkunft, Geschlecht, Alter, Deutschkenntnissen, Einsatzbereitschaft und guter Vernetzung» auf eine ausgewogene Zusammensetzung geachtet und seine Wahl getroffen. Dabei wurden fünf ehemalige Mitglieder wiedergewählt sowie 20 neue Mitglieder in den Beirat aufgenommen.

Geführt wird das Gremium neu von einem Copräsidium aus Alessandra De Bernardi und Olympia Georgoudaki.

0 Kommentare


Themen entdecken