Damals
Die Wipkinger Pionierleistungen
Im mittelalterlichen Weiler Wibichinga, in der Übergangszeit vom Dorf zum Quartier in den 1890er Jahren oder in der Neuzeit: Wipkingen hat in seiner reichen, langen Geschichte eine erstaunliche Zahl Pionierleistungen erbracht. Hier eine (unvollständige) Liste, die den Fortschrittsgeist unseres Quartiers zeigt.
6. November 2026 — Martin Bürlimann
1877: Ausflugsziel Wunderligut
Eine unternehmerische und gesellschaftliche Pioniertat war das Wunderligut von Paul und Maria Wunderli. Das prächtige Gut lag beim heutigen Gesundheitszentrum Käferberg. Das Ehepaar kaufte den alten Landsitz 1877. Neben dem Waidgut bauten sie eine Reitanlage mit Springgarten. An Sonntagen gab es Pferdewettkämpfe, Springreiten oder Schützenfeste und volkstümliche Veranstaltungen.
Paul Wunderli war Kavallerieoffizier, Maria stammte aus der Zürcher Familie von Muralt. In kürzester Zeit bauten die Wunderlis ihr Lebenswerk. Anfangs der 1880er-Jahre war das Waidgut der angesagteste Ort der ganzen Stadt. Es war vielleicht der einzige Ort der Schweiz, an dem gleichzeitig die Herrschaften ihre Hengste zum Galopp herführten, im Salon die Damen der Hochfinanz ihren Tee nippten, während hinter dem Stall das Dorfvolk ein Grümpelschiessen abhielt.
Oberhalb des Wunderliguts erstellten sie eine «Trinkhalle mit Buffet», dort wo heute «Die Waid» steht. Maria Wunderli führte die Lokalität. Es gab Musik und Tanz, volkstümliche Attraktionen, Theater und Gesang. Alle kamen: Ihr Restaurant war Ausflugsziel für Kutschenfahrten, Tagungsort und Vergnügungsplatz für «tout Zurich». Im Wunderligut kam die bessere Gesellschaft mit dem Volk zusammen – was Ende des 19. Jahrhundert die Ausnahme war.
Das Wunderligut war ein Ausflugsziel für die halbe Schweiz. «Tout Zurich» traf sich an Sonntagen bei Paul und Maria Wunderli. Sie bauten eine Strasse, damit die Gäste in ihren Pferdekutschen bequem anreisen konnten. Rechts die alte Waid (Ausschnitt aus dem Stich von Siegfried 1875).
1898: Ein Tram zum Bahnhof
Ein Schelmenstück erster Klasse war, wie Wipkingen gratis zu einer Tramverbindung zum Hauptbahnhof kam. Die Nachbargemeinde Höngg erhielt 1896 eine Konzession für Bau und Betrieb einer elektrischen Strassenbahn. Die «Actiengesellschaft Electrische Strassenbahn Zürich-Höngg» zeichnete das Kapital. Wipkingen beteiligte sich nicht an der Gesellschaft, die Gemeinde Höngg hingegen mit 36’000 Franken.
Im August 1898 ratterte das neue Tram erstmals um das alte Kirchlein herum hoch zur Wartau. Über die Wipkingerbrücke führte ein provisorischer Steg, den die Stadt und die Höngger bezahlt hatten. Die Aktionäre erhielten keine Dividende.
Die Wipkinger ihrerseits waren auf den Geschmack gekommen. Man intervenierte bei der Stadt und zeigte den Bedarf für den Quartierteil um die Nordbrücke. Tatsächlich hatte die Stadt Gehör dafür. 1909 fuhr die erweiterte Linie durch den Hohlweg (heutige Röschibachstrasse) zur Nordbrücke hoch.
Den Hönggern war das typische Schicksal der damaligen privaten Eisenbahnpioniere beschieden: Der unvermeidliche Konkurs mit Liquidation folgte 1923. Das Höngger Tram war eine Erfolgsgeschichte und eine technische Meisterleistung, aber finanziell ein Desaster. Dividende gab es in 27 Jahren nur zweimal.
Die bauernschlauen Wipkinger dagegen kamen gratis zu einem Anschluss an den Hauptbahnhof: Die Stadt bezahlte den Betrieb, die Abschreibungen machten die Höngger – und das Tram fuhr in Wipkingen.
Die Linie 4 wendete von der Röschibachstrasse kommend an der Nordbrücke, hier in einer Aufnahme von 1910. Links Dammstrasse, Mitte die Landenbergstrasse. (BAZ).
1918: Die Kinderkrippe im Kehlhof
Zu wenig bekannt und kaum gewürdigt sind die unternehmerischen und gesellschaftlichen Pioniertaten der Wipkingerinnen.
1910 gründete die GGW (Gemeinnützige Gesellschaft Wipkingen, der heutige Quartierverein) auf Anregung von Dr. Moosberger – ihm ist der Moosbergerweg im Letten gewidmet – den Kinderkrippenfonds. Emil Siegfried-Notz erfuhr vom Krippenprojekt und verkaufte seine Villa am Kehlhof zu einem Preis von 100’000 Franken deutlich unter Marktwert.
1918 eröffnete der Frauenverein in Zusammenarbeit mit der GGW die grösste Krippe in Zürich. Bald beherbergte sie 50 Kinder. Oberaufsicht hatte der Frauenverein Wipkingen. Treibende Kraft waren berufstätige Frauen im Frauenverein Wipkingen.
Ende der 1910er-Jahre lebten in Wipkingen zahlreiche selbständige und berufstätige Frauen, auch mit unehelichen Kindern, die ihr eigenes Geld verdienten, ein eigenes Bankkonto hatten und anspruchsvolle Berufe ausübten.
Die Wipkinger Kinderkrippe war eine echte Pionierleistung. Ein Gründungsmotiv war ausdrücklich, jungen Frauen, auch unehelichen Müttern, trotz Kinder- und Haushaltsarbeit ein finanzielles Einkommen zu ermöglichen.
1933: Das modernste Schulhaus der Schweiz
Ein Element, das sich durch die ganze Wipkinger Geschichte zieht, ist das Bildungswesen.
Das 1933 eingeweihte Waidhaldeschulhaus war damals das modernste der Schweiz. Anfang der 1930er-Jahre drängte die «reformerisch orientierte Schulpädagogik» auf neue Lehrformen und offenere Schulhäuser. Für das Waidhaldeschulhaus plante Stadtbaumeister Hermann Herter die architektonische Umsetzung der reformerischen Schulpädagogik. Die Schulzimmer hatten den Lichteinfall von links, damit die Schüler beim Schreiben viel Licht hatten. Es gab Freiflächen, Turn- und Spielplätze sowie Schülergärten. Zudem erstellte Herter eine Turnhalle für den Mädchenunterricht und ein «Brausebad».
Nebst den Bauformen gehörten auch neuartige Schulzimmer dazu. Leichte Tische und bewegliche Bestuhlung gestalteten die Zimmer flexibel. Die Möbel hiessen offiziell Reformschulmöbel. Als eines der ersten Schulhäuser in der Schweiz hingen in der Waidhalde ausklappbare, sechsflächige Wandtafeln. Dies ermöglichte den Pädagogen vorbereitete Lektionen und sparte Zeit im Unterricht.
Der Stolz des Quartiers: Das 1933 eingeweihte Waidhaldeschulhaus war das damals modernste in der Schweiz (BAZ).
Mit einem Festspiel weihte Wipkingen sein neues Schulhaus Waidhalde ein (BAZ).
1830: Der modernste Stundenplan
Die eigentliche Revolution im Wipkinger Schulwesen gab es in den 1830er-Jahren. Die gesellschaftlichen Kämpfe wurden in einer heute unvorstellbaren Härte ausgetragen.
Die Gemeinde hatte Markus Kottinger zum ersten Sekundarlehrer gewählt. Er war aus Uster zugezogen, aber keiner wusste so recht, woher er wirklich kam. Es hiess, er sei ein aus einem Kloster entflohener Mönch. Kottinger setzte das neue Volksschulgesetz von 1833 rigoros um. In der Sekundarschule richtete er Blockzeiten ein. Nebst herkömmlichen Fächern gab es nun Zahlenlehre, Arithmetik und Geometrie, Geographie, Geschichte, Naturkunde, Gesang, Zeichnen und Schönschreiben.
Stossend für viele waren die «angemessenen Leibesübungen» für Knaben und Mädchen auf der Wiese hinter dem Schulhaus an der Rötelstrasse. An der frischen Luft sollte der Turnunterricht Gesundheit, Stärke und Geschmeidigkeit fördern; Mädchen und Knaben gemeinsam – das ging vielen zu weit.
Das Sekundarschulhaus an der Rötelstrasse 100, erbaut 1812, abgetragen 1963. Hier führte Lehrer Kottinger in den 1830er Jahren den revolutionären Stundenplan ein. Vormals hiessen sie Schulmeister, nun Lehrer. Kottinger und Lehrer Weber vom Schulhaus an der alten Landstrasse (heute Hönggerstrasse 26) setzten das neue Volksschulgesetz von 1833 rigoros durch (Foto 1910, BAZ).
1837: Der erste Kindergarten
Auch einer der schweizweit ersten Kindergärten lag in Wipkingen. Die Pionierleistung ging auf Kottinger zurück. 1837 veröffentlichte er die Aufsehen erregende Schrift «Zwei Fragen: Inwiefern ist die Errichtung von Kleinkinderschulen im Kanton Zürich wünschbar und ausführbar.»
Er bezog sich auf Rousseau; die Kinder sollten geistige Anlagen und Herzensbildung entwickeln. Kottinger eckte mit seinen Ideen an und verkrachte sich mit dem halben Dorf. Sein Werk blieb, er verschwand. Eines Tages nahm er Ferien und ward nie wieder gesehen – mitsamt Familie war er nach Amerika ausgewandert.
Hier an der Imfeldstrasse 37 wohnte Lehrer Markus Kottinger. Die gesellschaftlichen Kämpfe um das Volksschulgesetz von 1833 und die neuen Lehrpläne wurden in einer heute unvorstellbaren Härte ausgetragen (1820 erbaut, 1971 abgetragen, Foto 1970, Sammlung Kurt Gammeter).
1954: Der erste Robinson-Spielplatz
1954 eröffnete Stadtrat Sigmund Widmer das erste Gemeinschaftszentrum in der Schweiz. Das GZ geht zurück auf Alfred Ledermann, ehemaligen Zentralsekretär der Pro Juventute und Erfinder der Robinson-Spielplätze.
Der Quartierverein unterstützte die Idee der Robinson-Spielplätze. Die Jugend hatte mit dem Wachstum der Städte immer weniger Freiraum für unbeschwerte Spiele. Herzstück des Gemeinschaftszentrums war der Spielplatz mit Brettern, Hammer und Nägeln zum Baumhüttenbauen, einem Autowrack, einem ausrangierten Tram und einer echten D-3801 Morane-Saulnier MS-501. Das löste im «Zürcher Kreis der Spielplatzfreunde» Diskussionen aus.
1955 spielen die Wipkinger Buben im Robinsonspielplatz beim GZ in einer D-3801 Morane-Saulnier MS-501. Das Flugzeug stammt aus Beständen der Schweizer Luftwaffe, welche 1937 einhundert Messerschmidt gekauft hatte (BAZ).
1892: Der erste Pumpspeicher
Wie der Name sagt, pumpte das Pumpwerk Letten Limmatwasser hoch zum Resiweiher am Zürichberg. Über Mittag, zur Deckung des Spitzenstrombedarfs, produzierte eine Hochdruckturbine Strom. Diesen verkaufte man zu gesonderten Tarifen.
Somit war das Lettenwerk 1892 eine Niederdruck-Laufanlage, kombiniert mit einem Hochdruck-Stauwerk. Das Kraftwerk Letten, wie es bald hiess, war somit eines der ersten – wenn nicht das allererste auf der ganzen Welt –, das mit Hochdruckturbinen die Stromspitzen abdeckte und mit Bandenergie einen Speichersee füllte.
Das Pumpwerk Letten war eines der weltweit ersten, welches in der Nacht einen Speichersee füllte und damit tagsüber in den Spitzenzeiten mit Turbinen Strom produzierte (Foto 1890, BAZ).
Blick ins Innere des Kraftwerk Letten (Foto 1920, ewz).
1790: Hightech im Letten
Der gängigen Vorstellung nach war Wipkingen früher eine arme, rückständige Vorstadtgemeinde. Falsch – Wipkingen war erfolgreich, wohlhabend und oft führend in Spitzentechnologie. Als Beispiel diene der Brunnen vor dem «Hofmeister’schen Etablissement».
Das Industriezeitalter begann im Letten 1782. Damals veräusserte die Wipkingerin Anna Maria Hausheer ein Anwesen mit Fassungs- und Wässerungsrecht an Johann Jakob Hofmeister. Hofmeister baute einen Kanal zur Erzeugung mechanischer Energie. Die Hofmeistersche Kattundruckerei begründete die stolze Wipkinger Tradition des Textilgewerbes, der Tuchdruckereien, Gerbereien und Färbereien.
Vor der Kattundruckerei stand im Hofmeisterschen Landpark ein Brunnen mit einer fünf Meter hohen Fontäne. Der Brunnen war Teil des Wasserkraftwerks der Druckerei. Ein Kanal speiste das Wasser zu den Turbinen; die Düse der Fontäne war am Ablauf angeschlossen. Der Maschinenmeister regulierte mittels Kurbeln und Planken den Wasserzufluss. Die Fontäne des Brunnens zeigte den Druck auf die Walken an. Je nach Höhe des Springbrunnens musste ein Schieber verstellt werden, damit der Wasserdruck im Turbinenschacht konstant blieb. Diese Technologie war damals Weltspitze.
Welt-Spitzentechnologie im Letten: Im Hofmeister’schen Etablissement diente 1790 ein Springbrunnen als Druck-Anzeiger für die Walken und Pressen der Kattundruckerei (Ausschnitt aus dem Kalenderblatt von 1878, Stadtarchiv).
1955: Verkehrsarchäologie
Nicht alle Pionierleistungen in Wipkingen waren ein Erfolg. Der heutige Bucheggplatz markiert den Baubeginn des Schweizer Autobahnnetzes, geplant als Herzstück des Strassennetzes. Es ist der Anfang der N1 nach Bern. Die «Banane» ist eigentlich die Einfahrt zur Autobahn, und die heutige Bushaltestelle Rosengartenstrasse markiert den Beschleunigungsstreifen zur Autobahnauffahrt. Das Bedauern, dass die N1 Zürich–Bern in Wipkingen nie fertig gebaut wurde, dürfte sich in Grenzen halten.
Bucheggplatz 1955 von oben: Leistungsstarke Strassen sollten die Innenstädte miteinander verbinden. Hier beginnt die N1 von Zürich nach Bern. Die Volksabstimmungen zu den neuen Nationalstrassen erhielten Mehrheiten von bis zu 90 Prozent bei Stimmbeteiligung von 80 Prozent und mehr (BAZ).
Die Rosengartenstrasse 1950, hinten die Schwanenapotheke im Neuhof an der Hönggerstrasse: Materialtransport mit Leiterwägeli, links ein Velofahrer in rasanter Fahrt zum Bucheggplatz. Von den Autobahnen erhoffte man sich Erleichterung. Dass solch breite Strassen auch einmal verstopft sind, konnte man sich nicht vorstellen (BAZ).
Im Mittelalter: Alte Frauenstimmrechte
Die Schweiz war 1970 nicht das letzte, sondern das erste Land der Welt, das per Volksabstimmung ein Frauenstimmrecht eingeführt hatte.
In Fraumünsterlehen Wibichinga gab es bereits im Mittelalter Frauenstimmrechte, die allerdings die Zeit nicht überdauert haben. Das alte Frauenstimmrecht war nicht an eine Person gebunden, sondern an die Mitgliedschaft in der Allmende. Boden, Wald und Wasser gehörten dem Fraumünster. Es fand ein reger Handel mit Waren aller Art statt. Ganze Höfe wurden gepachtet und auch vererbt. Frauen waren erbberechtigt und juristisch handlungsfähig.
Unsere geläufigen Einheiten wie Hektaren, Kilogramm und Meter gab es nicht. Gehandelt wurde nicht nach Fläche und Gewicht, sondern nach dem Ertrag, der sich aus einem Grundstück erzielen liess. Ein Hof umfasste nicht eine Anzahl Quadratmeter, sondern eine Anzahl «Mannwerk».
Unter der Obhut der Fraumünsterabtei herrschten im Dorf Unternehmergeist und Vermögensgleichberechtigung – und damit verbunden geschlechtsunabhängige Stimmrechte bei der Nutzung der Güter, Felder, Quellen und Wälder. Frauen waren oft vermögend und hatten ausgedehnte Stimmrechte über «Holtz und Veld, Wunn und Weid».
Ein Einzugsbrief von 1601: Die Neuzuzüger mussten sich das Bürgerrecht teuer erkaufen. Damit erhielten sie die gleichen Rechte wie die Einheimischen; «Holtz und Veld, Wunn und Weid», Weiderecht und Ernterecht. Die Stimmrechte waren an den Besitz gekoppelt, nicht an die Person. Somit hatten Frauen die gleichen Rechte wie Männer, wenn sie ein Stück Land besassen. Es gab viele reiche Frauen im mittelalterlichen Wibichinga (Urkunde).
1927: Topmoderne Siedlung
Der Weg bei der Kornhausbrücke ist nach der Zürcher Architektin Lux Guyer benannt. Lux Guyer war in den 1920er Jahren die erste Architektin in der Schweiz mit eigenem Büro und eigenen Grossprojekten. Ihre 1927 erbaute Siedlung Lettenhof ist ein Meilenstein in der Architekturgeschichte und prägte das Lettenquartier.
In der Lux-Guyer-Siedlung wohnten werktätige Frauen. Sie verdienten ihr eigenes Geld, lebten selbständig und verfügten über ein eigenes Bankkonto und nun auch über eine eigene Wohnung. Die «Baugenossenschaft berufstätiger Frauen» wollte werktätigen, alleinstehenden Frauen moderne Wohnungen anbieten. Die Siedlung war auch finanziell ein Erfolg.
Die Innenausstattung der Wohnungen war für die 1920er Jahre spektakulär und hatte Niveau und Komfort, wie es kein privater Bauherr zustande brachte. Unerhört modern waren breite, zusammenlegbare Fenster, verglaste Doppeltüren und Einbauschränke. Es gab in Spiegelschränken eingebaute Waschbecken und Kochnischen mit elektrischem Herd. Das Spektakulärste aber waren die Schlafzimmer mit nach Süden gerichteten Balkone mit zweiflügligen Balkontüren. Dies gab es höchstens in Herrschaftshäusern.
Im Letten gab es 1929 nur fünf Telefonanschlüsse in Privathäusern. Die andern Genossenschaftswohnungen waren sämtliche noch ohne Telefon – ausser in der von Frauen bewohnten der Lux-Guyer-Siedlung, welche in allen vier Bauten ein Telefon installiert hatte.
Die 1927 von der Architektin Lux Guyer erbaute Siedlung Lettenhof prägte das Lettenquartier. Sie war spektakulär modern und bot Wohnraum für berufstätige Frauen (BAZ).
Der Lux Guyer-Weg ist der ersten Architektin der Stadt gewidmet. Er verbindet Wipkingen mit der Innenstadt.
Quellen
Quelle: Martin Bürlimann, Kurt Gammeter: «Damals – Wipkingen, ein Bilderbogen», Wibichinga Verlag, 2023.


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