Es wird viel gebaut – und viel abgebrochen

Wie die Stadt in ihrer Medienmitteilung zur Wohnbautätigkeit im Jahr 2025 mitteilt, stieg die Anzahl der Wohnungen im vergangenen Jahr um 2070 Einheiten. Fast 3000 neue Wohnungen wurden erbaut, mehr als 500 umgebaut.

Achtung: Baustelle. (Foto: zvg)

54’387 Gebäude stehen momentan in der Stadt Zürich. Darin befinden sich, wie die Stadt Zürich in ihrer Medienmitteilung zur Wohnbautätigkeit informiert, 238’472 Wohnungen; 2070 mehr als noch vor Jahresfrist.

Dieses Wachstum beruht auf einer hohen Bautätigkeit: Insgesamt wurden letztes Jahr 2977 Wohnungen neu erstellt, das sind 347 mehr als 2024. Auch die Umbauten bewegten sich auf einem Höchststand: 547 Wohnungen konnten durch Umbau entstehen. Gleichzeitig wurde aber auch Wohnraum abgebrochen: 1379 Wohneinheiten wurden letztes Jahr abgebrochen, 539 mehr als im Jahr zuvor.

Mehr als die Hälfte privat erstellt

1591 der Neubauwohnungen, etwas mehr als die Hälfte, wurden gemäss den städtischen Informationen von privaten Eigentümerschaften erstellt. Die meisten dieser privaten Bauherr*innen waren juristische Personen, sprich Unternehmen, Stiftungen oder Vereine. Die Stadt bzw. die öffentliche Hand erstellte 768 Wohnungen neu, die Baugenossenschaften kamen auf eine Gesamtzahl von 618 Wohnungen. Damit hat die Stadt im letzten Jahr deutlich mehr Wohnungen erstellt als in den letzten zehn Jahren, in denen der Durchschnitt rund 200 neue Wohnungen betrug. Ausschlaggebend für die hohe Zahl war vor allem die Fertigstellung der Siedlungen Leutschenbach, Letzi und Tramdepot Hard.

Umnutzung von Flächen zu Wohnungen

Sowohl bei den Neu- als auch bei den Umbauten entstanden viele Wohnungen auf Flächen, die zuvor nicht als Wohnflächen genutzt wurden. So entstand fast die Hälfte der neu erbauten Wohnungen an Orten, wo vorher keine Wohnungen vorhanden gewesen waren. Gleichzeitig waren zwei Drittel der durch Umbauten geschaffenen Wohnungen zuvor Flächen, die nicht zum Wohnen genutzt worden waren.

Hohe Bautätigkeit wird sich fortsetzen

Wie die Stadt weiter mitteilt, wird sich die hohe Wohnbautätigkeit voraussichtlich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Darauf deutet unter anderem die grosse Zahl an Wohnungsabbrüchen hin, welche zumeist durch Ersatzneubauten ersetzt werden. Zudem sind 2025 79 Neubauprojekte mit einer Bausumme von 1,2 Milliarden Franken bewilligt worden, in denen rund 3000 neue Wohnungen geplant sind.

Auch im Kreis 10 wurde mehr gebaut

Auch im Kreis 10 wurde 2025 mehr gebaut als im Jahr zuvor, wobei der der Unterschied allerdings nur in einem einzigen Bauprojekt besteht: In Höngg wurden 7 Bauprojekte fertiggestellt – im Vergleich zu 6 im Jahr 2024. In Wipkingen blieb die Zahl mit 3 fertiggestellten Projekten gleich wie im Vorjahr.

In Zukunft wird sich die Bautätigkeit im Quartier noch vergrössern: Neu bewilligt wurden letztes Jahr in Höngg 13 Projekte; 2024 waren es nur 6 gewesen. In Wipkingen sind 3 Neubauten geplant, letztes Jahr lag die Planung bei 2 Bauprojekten.

Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

0 Kommentare


Themen entdecken