Politik
Gewerbetreibende aus dem Kreis 10 stellen sich zur Wahl
Am 8. März 2026 ist es wieder so weit: Die Gesamterneuerungswahlen des Zürcher Gemeinderates stehen an. Der SVP im Kreis 10 ist es gelungen, eine sehr ausgewogene Liste zu erstellen, die sich vor allem durch eine hohe Kompetenz der einzelnen Kandidaten auszeichnet.
18. Dezember 2025 — Eingesandter Artikel
Eingesandt von Johann Widmer, Gemeinderat und Präsident SVP Kreis 10
Die Situation der Unternehmer in Zürich wird jedes Jahr schwieriger. Gebühren, Werbeverbote, Tempo 30 auf Hauptstrassen, immer weniger Parkplätze für die Kunden, keine bezahlbaren Wohnungen mehr für die Mitarbeiter, hohe Steuern und eine zunehmend gewerbefeindliche Stimmung behindern uns.
Wie konnte es so weit kommen?
Leider haben wir in den letzten Wahlen die bürgerlichen Wähler nicht genügend mobilisieren können. Dies führte dazu, dass die links-grünen Parteien eine absolute Mehrheit erlangten im Gemeinderat. 63 von 125 Gemeinderäten und sieben von neun Stadträten sind links und bilden einen linken Block, der jede Abstimmung gewinnt. Somit regieren diese Parteien die Stadt Zürich wie ihnen beliebt. Die vernünftigen bürgerlichen Parteivertreter haben somit absolut keine Chance, sich da korrigierend einzubringen.
Gewerbefeindliche Politik
Die absolute Mehrheit der links-grünen Parteien im Gemeinderat hat es in den letzten vier Jahren geschafft, das Gewerbe zu behindern. Für unsere Kunden stehen immer weniger Parkplätze zur Verfügung. Dies führt dazu, dass sie ausserhalb der Stadt einkaufen. Die Gebühren für die blauen Parkplätze werden massiv verteuert. Die Strassen werden immer schmaler gebaut, Fahrspuren abgebaut, was die Chauffeure in der Zufahrt zur Stadt behindert.
Tempo 30 lauert nach jeder Ecke und führt zu Verzögerungen in der Lieferlogistik. Velos geniessen einen rechtsfreien Raum in dieser Stadt und Wohnraum für unsere Mitarbeiter ist so knapp, dass viele von weit her zur Arbeit fahren müssen.
Die Stadt ist überinvestiert
Die Finanzen der Stadt werden missbraucht, um die links-grüne Klientel zu befriedigen. Eine sehr gut ausgebaute Staatskunstszene unserer Stadtpräsidentin, eine überbordende Sozialindustrie und eine nimmersatte Schulindustrie sind nur einige Punkte auf der Agenda der linken Übermacht.
Das Schlimmste aber sind die risikoreichen Investitionen in «Klimaschutzprojekte», überteuerte Schulhausbauten, ein Fernwärmenetz für über drei Milliarden für 60 Prozent der Bevölkerung und vieles mehr.
Aktuell ist die Stadt massiv überinvestiert und riskiert, ihr gutes Rating bei den Banken zu verlieren. Die Konsequenzen werden sein, dass die Stadt kein Geld mehr bekommt für ihre Projekte oder dann nur zu sehr unvorteilhaften Bedingungen.
Der Ausweg aus der Misere
Eine Änderung der Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat würde zu einer Politik der Vernunft führen. Die Steuergelder der Stadt würden wieder zweckdienlicher und nutzbringender eingesetzt. Die überteuerten Projekte würden günstiger und die langfristigen Investitionen so geplant, dass das Rating der Stadt gewahrt werden könnte.
Wählen Sie die Liste 5 der SVP und unterstützen Sie unsere bürgerliche Politik. Es würde uns freuen, für Sie im Gemeinderat tätig zu sein und Ihre Interessen dort zu vertreten.
Die Kandidaten der SVP aus dem Kreis 10
Johann (Hannes) Widmer
ist seit 2017 im Gemeinderat. Er war in der letzten Legislatur Vizepräsident und Präsident der technischen Kommission (SK TED/DIB) und Mitglied der Rechnungsprüfungskommission (RPK). Er führt die AH Handel GmbH in Wipkingen, die mit diversen Designprodukten wie exklusiven Wollfilzvorhängen und Sitzauflagen der Filzkönigin oder den Designprodukten der Livit handelt. Er ist seit 40 Jahren verwurzelt im Kreis 10 und setzt sich auch in der Stiftung Quartierzeitung Höngg ehrenamtlich für den Fortbestand unserer Quartierzeitung ein. Sein Hobby ist Tangotanzen.

Mischa-Daniel Schlup
ist Unternehmer und leidenschaftlicher Uhrmacher. In Höngg aufgewachsen, möchte er seine präzise und zuverlässige Arbeitsweise künftig auch in die Gemeindepolitik einbringen. Er arbeitet daran, sein uhrmacherisches Handwerk bald direkt im Quartier anzubieten und so das lokale Gewerbe zu stärken. Ihm ist wichtig, dass Höngg seinen besonderen Charakter bewahrt und gleichzeitig für kleine, qualitätsorientierte Betriebe attraktiv bleibt. In seiner Freizeit sucht er Ruhe und Inspiration in der Natur. Mit seiner Kandidatur setzt sich Schlup für ein Höngg ein, das Tradition pflegt und neue Impulse zulässt.

Willi Korrodi
war sein ganzes berufliches Leben lang Geschäftsführer. Heute berät er noch ehemalige Kunden und organisiert in der SVP Kreis 10 die Standaktionen. Er organisiert Seminare und Produkteschulungen für Sitzversorgungen für Behinderte in der ganzen Schweiz. Er übt verschiedene Tätigkeiten im Freiwilligenbereich (zum Beispiel als Fahrer für das Rote Kreuz Zürich) aus. Er ist Grossvater von vier Enkelinnen. Auch ist er Götti von zwei Buben. Er geht gerne an Konzerte und verbringt viel Zeit in den Bergen und am Meer.

Tom Hostettler
zog im Herbst 2005 von Bern nach Zürich und arbeitete zunächst fünf Jahre lang für eine internationale Reederei in deren Niederlassungen in Zürich und Wien. Anschliessend wechselte er in das Private Banking, wo er bis heute als Bankbuchhalter tätig ist. In seiner Freizeit widmet er sich seinen Hobbys, der geopolitischen und wirtschaftlichen Forschung, ist begeisterter Sportschütze und kümmert sich täglich um Wildtiere.


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