Verkehr
Infoveranstaltung zur Neugestaltung Nordbrücke
Das Tiefbauamt der Stadt Zürich erläutert am Montag, 16. November, die Pläne für die Neugestaltung der Nordbrücke im Zentrum von Wipkingen.
26. Oktober 2026 — Redaktion Wipkinger
Die Neugestaltung der Nordbrücke und deren Verkehrsführung ist schon seit geraumer Zeit in Planung. Um Erkenntnisse zu dieser Neugestaltung zu gewinnen, liess die Stadt 2021 einen temporären Mehrzweckstreifen vor Ort errichten. Während die Stadt das Projekt nach Abschluss der Testphase positiv beurteilt und den Mehrzweckstreifen in Zukunft beibehalten möchte, sind die Quartierbewohnenden ihm gegenüber geteilter Meinung.
Der Quartierverein Wipkingen etwa kritisiert den Mehrzweckstreifen seit der Erstellung aus Sicherheitsgründen scharf und hat vergangenes Jahr dem Stadtrat ein Gesuch auf Neubeurteilung gestellt. Das Gesuch blieb bis anhin unbeantwortet.
Wie das Tiefbauamt dieser Zeitung jedoch mitteilt, seien die Pläne für die definitive Neugestaltung inzwischen fortgeschritten. Für den Montag, 16. November, 18 Uhr, kündigt sie daher eine Informationsveranstaltung im Pfarreizentrum Guthirt an. In Anwesenheit von Stadträtin Simone Brander werden dann die Pläne zur Neugestaltung präsentiert. Die Projektwebsite zum Vorhaben wurde aktualisiert und bietet ab sofort weiterführende Informationen sowie einen Link zur Veranstaltung.
Hat sich der Mehrzweckstreifen bewährt?
Auf der Projektwebsite schreibt die Stadt, der Mehrzweckstreifen habe sich bewährt. Konkret: «Die in der Testphase durchgeführten Verkehrserhebungen zeigen: Die Fussgängerinnen und Fussgänger sowie die Velofahrenden profitieren – nach einer Angewöhnungszeit – vom langsamer fliessenden Verkehr und von der besseren Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmenden».
Der Quartierverein Wipkingen dürfte hier anderer Meinung sein: Vor drei Jahren lacierte er bereits die Petition «Sichere Fussgängerstreifen für unsere Kinder!» und mit 1082 Unterschriften wurde damals das Sammelziel erreicht. Das Hauptargument, das damals für viele entscheidend war, ist die Tatsache, dass die Fussgängerinnen und Fussgänger keinen Vortritt mehr haben, die Autos und Busse können ihren Vortritt nun erzwingen.


0 Kommentare