Links-Grün regiert – Zürich verliert

Seit über 30 Jahren herrschen Links-Grüne in Zürich. Wer zu lange regiert, verliert den Blick fürs Wesentliche. Dekaden der Dekadenz haben Zürich geprägt: Kriminalität, Wohnungsnot, Verkehrschaos, ideologische Bevormundung. Ein Kommentar der SVP Kreis 10.

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Jane Bailey, Vorstandsmitglied SVP Kreis 10.

Von Jane Bailey, Vorstandsmitglied SVP Kreis 10

Linksextreme Gruppierungen marschieren ungehindert, Vandalismus und Graffiti verwandeln ganze Quartiere in Ghettos. Familien mit Kindern leben in einer Umgebung, in der Hausbesetzungen toleriert und Schaufenster von Geschäften eingeschlagen werden. Spätabends traut man sich vielerorts nicht mehr auf die Strasse und das Einschreiten der Polizei wird von der linken Politik oft als «unverhältnismässig» eingestuft.

Zürich hat kein Wohnungsproblem, sondern ein Zuwanderungsproblem. Die Rechnung ist ganz einfach: Je mehr Menschen kommen, desto knapper wird der Wohnraum.

Zusätzlich kommt die radikale links-grüne Klimapolitik mit ideologischen Zwangsgesetzen, die Hauseigentümer in die Knie zwingen. Die ständigen Schuldzuweisungen an sogenannte «Immo-Haie» sind also nichts anderes, als billige Sündenbock-Politik.

Verkehr ist ein weiteres Sorgenpflaster: Parkplätze verschwinden systematisch, Autos sollen mit allen Mitteln aus der Stadt gemobbt werden. Permanente Dauerbaustellen legen ganz Zürich lahm. Unter «Klimaschutz» betreiben links-grüne Radikale die Sabotage von Selbstbestimmung und Mobilität. Der Tempo-30-Irrsinn setzt dem Ganzen die Krone auf: Polizei und Ambulanzen dürfen im Ernstfall nur 45 Kilometer pro Stunde fahren – ein direktes Risiko für Menschenleben.

Selbst das Kulturleben haben sie mit ihren Ideologien gekapert: «Diversitätsbeauftragte» sorgen dafür, dass heute im Schauspielhaus Pfauen woke Experimente statt klassisches Theater dominieren. Die kleine Meerjungfrau ist inzwischen ein bemalter Mann im Glitzerkleid. Das ist kein Fortschritt, sondern Karikatur von Kultur mit freundlicher Förderung der links-grünen Regierung.

Im Frühling sind Gemeinderatswahlen und das Volk hat die Wahl: Vier weitere Jahre Ideologie-Zirkus mit Tempo 30, Gender-Theater und Dauerstau, oder endlich wieder eine Stadt, die funktioniert? Drei Jahrzehnte linksgrüne Sackgasse sind genug! Wer keine Politik will, die Zürich zum Versuchslabor für Ideologen macht, wählt SVP.

1 Kommentare


András Németh

3. Januar 2026  —  19:10 Uhr

Dieser Text reduziert komplexe gesellschaftliche Fragen auf einfache Schuldzuweisungen. Wenn behauptet wird, Zürich habe «kein Wohnungsproblem, sondern ein Zuwanderungsproblem», wird ein vielschichtiges Strukturproblem auf einen einzelnen Faktor verengt. Wohnraummangel entsteht durch Bodenknappheit, Renditelogik, fehlenden gemeinnützigen Wohnungsbau und politische Rahmenbedingungen und nicht durch die blosse Existenz von Menschen. Auch sicherheitspolitisch wird mit starken Bildern gearbeitet: «Ghettos», «linksextreme Marschierer», «Zerfall ganzer Quartiere». Solche Begriffe erzeugen Emotionen, ersetzen aber keine nüchterne Beschreibung der Realität. Zürich gehört weiterhin zu den sichersten Grossstädten Europas. Angst wird hier weniger beschrieben als rhetorisch erzeugt.

Es scheint mir, dass hier ein sehr menschlicher Mechanismus wirksam ist, der sich auf die Lebenssituation der Autorin bezieht: Wenn die eigene Lebensrealität nicht gut zur eigenen politischen Erzählung passt, neigt man dazu, diesen Widerspruch aufzulösen, indem man sagt: «Ich bin nicht gemeint, gemeint sind die anderen.» Die Psychologie nennt das kognitive Dissonanz: Man versucht, innere Spannungen zu reduzieren, indem man die Wirklichkeit vereinfacht oder verschiebt. Politisch führt das dazu, dass komplexe Probleme nach aussen verlagert und in Form von Sündenböcken auf bestimmte Gruppen projiziert werden, denen man selbst angehört. Ein schwierig zu verstehender Widspruch.

Zürich ist keine ideologische Geisel, sondern eine Stadt mit realen Spannungen zwischen Wachstum und Lebensqualität, Mobilität und Klima, wirtschaftlicher Dynamik und sozialem Ausgleich. Diese lassen sich nicht durch Feindbilder lösen, sondern nur durch differenzierte und pragmatische Politik.

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