Wipkinger Playmobil-Welt lockte Kinder in Scharen an

Die 47. Luga ist erfolgreich zu Ende gegangen. Über 120'000 Besucherinnen und Besucher haben die Zentralschweizer Frühlingsmesse besucht. Und viele von ihnen waren von der Playmobil-Welt von Helen und Jens Mackensen hin und weg.

Faszination Playmobil an der Luga 2026. (Foto: dad)
Die Playmobil-Version vom Zirkus Knie. (Foto: dad)
Willkommen im Wilden Westen. (Foto: dad)
Dramatische Situation bei einem Playmobil-Haus. (Foto.: dad)
Auch das Mittelalter hatte eine Bühne bei «Faszination Playmbol». (Foto: dad)
Auch ein Berg mit Seilbahn wurde aufgestellt. (Foto: dad)
Eine Flotte von Piratenschiffen. (Foto: dad)
Jens Mackensen vor der Sammlung seiner Frau Helen an der Luga. (Foto: dad)
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Jens Mackensen hatte alle Hände voll zu tun: Wochenlang haben er und seine Frau Helen auf die Luga hingearbeitet. Auf 300 Quadratmetern zeigten sie Helens Playmobil-Sammlung – und lockten damit Kinder in Scharen an. Aus zwei Containern voller Playmobil-Fundstücke zauberte das Wipkinger Ehepaar eine Welt, wie sie verspielter kaum sein könnte.

Da stand die mittelalterliche Burg mit einem Heer aus Rittern, dort die Flotte mit Piratenschiffen, daneben ein Berg mit Seilbahn. Gleich daneben düste ein Zug vorbei – nein, mehrere Züge. Sie fahren vorbei am Zirkus Knie, an einem brennenden Haus und vielem mehr. Die Ausstellung ist erstmals an der Luga zu sehen und zeigt rund 90 Prozent ihrer Sammlung.

Jens Mackensen vor der Sammlung seiner Frau Helen an der Luga. (Foto: dad)

Tatsächlich durften die Kinder die ausgestellte Welt nicht anfassen. Doch Helen und Jens Mackensen dachten auch an den Spielspass: Sie boten eine eigene Ecke an, in der sich die Kinder mit Playmobil austoben können. So wurde die «Faszination Playmobil» mitten in der Luzerner Frühlingsmesse zu einer wahren Attraktion – ein direkter Import aus Wipkingen.

Eine Flotte von Piratenschiffen. (Foto: dad)

Ein Leben mit Playmobil

Jens Mackensen erzählte der «Luga-Zytig», wie seine Leidenschaft in der DDR begann: Weil Playmobil dort kaum erhältlich war, bekam er erste Figuren von Verwandten aus Westdeutschland geschenkt. Gemeinsam mit seinem Grossvater baute er daraus eigene Ritterwelten. Nach der Wende wuchs die Sammlung stetig weiter.

Später lernte er seine Frau Helen kennen, die ebenfalls zur begeisterten Sammlerin wurde. Nach dem Tod seines Grossvaters übernahm Helen die über Jahre gewachsene Sammlung. «Heute gehört sie ganz ihr – und ich bin sozusagen ihr Manager», sagt Jens mit einem Lächeln.

Auch an ihrer Hochzeit spielten die kleinen Figuren eine besondere Rolle. Stolz präsentierte Jens der Zeitung zwei Playmobil-Figuren im Brautkleid und Hochzeitsanzug. «Das sind Helen und ich an unserem schönsten Tag.»

Ein breites Publikum

Zehn Tage lang wurde die Luzerner Allmend zum Treffpunkt für die ganze Zentralschweiz. «Die Luga zeigte sich einmal mehr lebendig, farbenfroh und authentisch», freut sich Messeleiterin Linda Gabriel laut Medienmitteilung. Über 120’000 Menschen liessen sich inspirieren, unterhalten, kauften ein und entdeckten Neues.

Entsprechend positiv fällt auch Gabriels Bilanz aus: «Ich bin sehr zufrieden. Überall auf dem Gelände war eine tolle Stimmung spürbar, und wir hatten keine Zwischenfälle.» Auch das frühlingshafte Wetter trug zur guten Stimmung bei und lud zum Verweilen ein. «Die Kombination aus Marktplatz, Landwirtschaft, Unterhaltung und Gastronomie sowie das Zusammenspiel von Bewährtem und Neuem spricht ein breites Publikum an», erklärt Gabriel.

Nach der Messe folgt der Verein

Auch ein Berg mit Seilbahn wurde aufgestellt. (Foto: dad)

Helen und Jens Mackensen waren gemeinsam mit Freunden täglich vor Ort und pendelten zwischen Luzern und Wipkingen. Mittlerweile ist die Playmobil-Welt wieder zurück in Wipkingen – doch sie wird weiterhin genutzt. Mit dem Verein «Helens Playmobil Traum» gründeten die Mackensens eine Plattform für alle, die ihre Begeisterung für Playmobil teilen. Und vielleicht folgt schon bald die nächste Ausstellung.

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