Stadt
Stadt will neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere in Fliessgewässern schaffen
Die Stadt Zürich will Fliessgewässer ökologisch aufwerten und neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere schaffen. Für die dafür nötigen Ersatzmassnahmen legt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Rahmenkredit vor.
18. Juli 2026 — MM (Medienmitteilung)
Viele Fliessgewässer in der Stadt Zürich sind stark verbaut, künstlich verändert oder eingedolt und stehen unter hohem Nutzungsdruck. Dadurch fehlen, so die Stadt Zürich in einer Medienmitteilung, naturnahe Uferstrukturen und eine standortgerechte Ufervegetation, die wichtige Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind. Für die Konzessionierung städtischer Anlagen in der Sihl, der Limmat und der Glatt braucht es daher ökologische Ersatzmassnahmen.
Naturnahe Gestaltung der Fliessgewässer
Zu den geplanten Massnahmen gehören eine bessere Verbindung von Seitengewässern mit den Hauptgewässern, natürlichere Ufer- und Gewässerstrukturen sowie die Schaffung von besseren Lebensbedingungen für Fische und bedrohte Arten, etwa durch neue oder aufgewertete Laichplätze.
Um den Bedarf für die bestehenden Anlagen ungefähr zu decken, sollen voraussichtlich fünf Abschnitte als Einzelprojekte zur Realisierung innerhalb der nächsten 25 Jahre ausgearbeitet werden. Diese Abschnitte können sowohl zeitlich als auch örtlich unabhängig voneinander umgesetzt werden.
Rahmenkredit für gesamtheitliche Umsetzung der Massnahmen
Die Ersatzmassnahmen sollen gesamtheitlich geplant werden. Dadurch werden Eingriffe reduziert und die Massnahmen können effizienter umgesetzt und Kosten gesenkt werden.
Für die nötigen Ersatzmassnahmen werden dem Gemeinderat neue einmalige Ausgaben in der Höhe von 16 Millionen Franken in Form eines Rahmenkredits beantragt.


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