Quartierleben
Schalter der Quartierwache Höngg wird per 1. November geschlossen
Der Schalter der Quartierwache Höngg schliesst. Die Revierpolizei bleibt zwar vorerst vor Ort, doch ihr Verbleib ist nur noch bis voraussichtlich 2029 vorgesehen – deutlich kürzer als bisher angekündigt.
30. September 2026 — Redaktion Wipkinger
Die Stadtpolizei Zürich zentralisiert im Rahmen ihrer Standort- und Raumbedarfsstrategie ihre dezentralen Wachen schrittweise bis 2035 in drei Stützpunkte und einen Hauptstandort. Der Zusammenzug ist Teil einer langfristigen Strategie, die bereits 2016 dem Stadtrat vorgelegt und 2024 überarbeitet wurde. Nun sind weitere Planungen erfolgt und Zwischenschritte definiert.
Der Schalter der Quartierwache Höngg wird per 1. November 2026 geschlossen, wie es in einer Medienmitteilung der Stadt heisst – das mit dem Ziel, die Präsenz in den Quartieren zu erhöhen. Die Revierpolizei Höngg bleibt personell bis voraussichtlich 2029 am Standort Höngg. Noch vor einem Jahr war bis 2033 die Rede, dies nach einer schriftlichen Anfrage der FDP-Gemeinderäte Martina Zürcher-Böni und Andreas Egli (wir berichteten).
Öffnungszeiten bleiben unverändert
Die Öffnungszeiten der Regionalwachen bleiben unverändert: Montag bis Freitag 7–18 Uhr, Samstag 9–12 Uhr (nur City), Sonntag geschlossen. Die Mitarbeitenden auf den Regionalwachen sind nach wie vor rund um die Uhr präsent – nur die Schalteröffnungszeiten in den erwähnten Quartierwachen entfallen.
Das Angebot für Anliegen, Auskünfte und Anzeigen auf dem Online-Polizeiposten wurde um die Möglichkeit der Videotelefonie erweitert. Dieses Angebot steht auch an Randzeiten und Wochenenden zur Verfügung. Weiter können einfache Diebstahl- und Cybercrimedelikte, Sachbeschädigungen sowie weitere Delikte, rund um die Uhr, digital via Formular Suisse ePolice, angezeigt werden.
Mehr Patrouillen auf der Strasse
Für die Stadtpolizei bringen die Zusammenzüge notwendige Effizienzsteigerungen. Wichtige personelle Ressourcen werden frei: Die Stadtpolizei kann künftig die Polizist*innen vermehrt dort einsetzen, wo sie gebraucht werden – auf der Strasse. So wird es in Zukunft in den Quartieren mehr Patrouillentätigkeit, insbesondere mehr Bike- und Fusspatrouillen geben, wodurch die Polizei für die Bevölkerung sichtbarer und besser ansprechbar wird.
Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

0 Kommentare