Stadt
Stadt eröffnet Treffpunkt für Frauen in anspruchsvollen Lebenssituationen
Das Sozialdepartement eröffnet am 18. Juni 2026 einen Frauentreffpunkt im Kreis 4. Das Angebot richtet sich an Frauen mit sozialen und psychischen Schwierigkeiten.
11. Juni 2026 — MM (Medienmitteilung)
An der Feldstrasse 114 eröffnet der Treffpunkt City des Sozialdepartements am Donnerstag, 18. Juni 2026, einen Treffpunkt für erwachsene Frauen und weiblich gelesene Personen, wie die Stadt mitteilt. Der niederschwellige Frauentreff richtet sich an Frauen in prekären Wohn- und Lebenssituationen; insbesondere an Frauen, die von Armut, Wohnungs- oder Obdachlosigkeit, psychischen Belastungen oder Sucht betroffen sind.
Seit mehr als zwei Jahren findet im Treffpunkt City ein wöchentlicher «Frauentag» statt. Die hohe Nachfrage und eine Evaluation des Angebots zeigen deutlich: Viele Frauen wünschen sich einen geschützten Rahmen, in dem sie zur Ruhe kommen, Vertrauen aufbauen und persönliche Themen ansprechen können, die in gemischtgeschlechtlichen Settings keinen Platz finden.
Auch andere bereits existierende Angebote für Frauen in der Stadt Zürich werden gut genutzt. Ein permanenter Frauentreffpunkt als Angebotserweiteru
Schutz, Stabilität und soziale Integration
Mit dem Frauentreff steht neu ganzjährig von Donnerstag bis Samstag (ab September bis Sonntag) von 11.15–18.30 Uhr ein sicherer Ort für Frauen zur Verfügung, der Unterstützung sowie Raum für Begegnung, Beschäftigung und Teilnahme am sozialen Leben bietet.
Zum Angebot gehören zudem günstige Verpflegung, Dusch- und Waschmöglichkeiten und ein Kleidertausch. Es stehen Zeitungen und Zeitschriften sowie ein Computerarbeitsplatz zur Verfügung und die Besucher*innen können an Aktivitäten, Ausflügen und Veranstaltungen teilnehmen. Der Konsum von Alkohol und Drogen ist nicht erlaubt.
Fachpersonen beraten und unterstützen die Besucher*innen vor Ort. Die Kosten belaufen sich jährlich auf rund 557’000 Franken.
Mit dem neuen Frauentreff ergänzt die Stadt Zürich die bestehenden Angebote und trägt zur sozialen Integration und zum Schutz von Frauen in herausfordernden Lebenssituationen bei.
Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich


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