Stadt Zürich: Asiatische Hornissen dringend melden

Die invasive Asiatische Hornisse bildet aktuell ihre Primärnester. Damit sie sich nicht weiter ausbreitet, müssen die Nester jetzt entfernt werden. Sichtungen sollen auf der Online-Plattform des Bundes gemeldet werden.

Die Asiatische Hornisse. (Foto: zvg)

Alles weist darauf hin, dass sich die Asiatische Hornisse aktuell in der Stadt Zürich stark vermehrt. Daher ist es wichtig, die Primärnester jetzt zu entfernen, wie die Stadt heute mitteilt. Die Nester sind bodennah und in Gebäudenähe und können darum gut entfernt werden.

Ab August bildet die Asiatische Hornisse ihre Sekundärnester in Bäumen, von wo sie schlechter entfernt werden können. Die Stadt Zürich bittet die Bevölkerung darum jetzt um Unterstützung. Asiatische Hornissen und Nester sollen dringend auf asiatischehornisse.ch gemeldet werden.

Mehrheitlich schwarze Hornisse

Die Asiatische Hornisse zeichnet sich durch ihre mehrheitlich schwarze Färbung aus. Bis Ende Juli baut sie ihre Primärnester an geschützten Stellen, zum Beispiel unter Dachvorsprüngen, Rollladenkästen oder in Hecken. Ab Herbst sieht man sie häufig am blühenden Efeu, wo sie Jagd auf andere nahrungssuchende Insekten macht.

Bild: zvg

Genauere Angaben können dem Faktenblatt des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) entnommen werden.

Gefahr für einheimische Bienen und Biodiversität

Foto: zvg

Die Asiatische Hornisse ist eine invasive gebietsfremde Art. Sie ernährt sich von Wild- und Honigbienen sowie anderen Insekten. Der Rückgang der Bienen hat spürbare Folgen für unser Ökosystem und die Biodiversität. Die Hornisse hat kaum natürliche Feinde und bildet grosse Nester mit viel Nachwuchs. Dadurch breitet sie sich besonders schnell aus.

Keine erhöhte Gefahr für den Menschen

Stiche der Asiatischen Hornisse sind nicht gefährlicher als Stiche anderer Bienen- und Wespenarten. Die Wespen- und Hornissennester müssen jedoch durch professionelle Schädlingsbekämpfungs-Fachpersonen entfernt werden. Allergiker*innen sollten sich von Nestern fernhalten.

Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

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