Politik
Unbekannte beschädigen Wahlplakate in im Kreis 10
Am vergangenen Wochenende sind in Höngg mehrere Wahlplakate der FDP beschädigt worden. Betroffen waren Gartenplakate an der Ackersteinstrasse sowie am Waidfussweg. Aber es wurden auch Plakate in der gesamten Stadt mutwillig zerstört.
5. Februar 2026 — Redaktion Wipkinger
Die politischen Parteien der Stadt Zürich befinden sich im Wahlkampfmodus für den Gemeinde- und Stadtrat. Die Plakate, welche die Kandidierenden bekannt machen sollen, sind auch in Höngg präsent. Wie die FDP Zürich 10 heute mitteilt, wurden am vergangenen Wochenende mehrere Gartenplakate an der Ackersteinstrasse sowie am Waidfussweg mit diffamierenden Sprüchen und Kritzeleien versehen oder ganz zerstört. Auffällig ist, dass die Kritzeleien dieselbe Handschrift tragen, weshalb es sich um dieselbe Täterschaft handeln könnte.
Eine neue Dimension
Dieser Vandalismus sei «krass», sagt FDP-Politikerin Caroline Hobi – insbesondere, weil die Plakate auf privatem Grund und Boden aufgestellt waren. Das sei eine neue Dimension: «Kandidierende auf privatem Grund zu verunglimpfen, ist ein Angriff auf die freie politische Meinungsäusserung.»
Neben den Kandidierenden für den Stadtrat seien besonders die Plakate von Hobi zerstört oder übermalt worden. Die FDP wird darauf pauschal als Nazi-Partei beschimpft. «Das empfinde ich als gravierend», sagt Hobi. Es seien jedoch nicht nur Plakate in Höngg das Ziel der Attacken gewesen; sie habe auch aus anderen Stadtkreisen von beschädigten Plakaten gehört (siehe Box unten).
«Ich kann mit harter Kritik umgehen, aber wir haben es hier mit einer Grenzüberschreitung zu tun. Die FDP verurteilt Gewalt und Sachbeschädigung ganz klar. Dies erwarte ich auch von allen anderen Parteien in diesem Wahlkampf», so Hobi gegenüber dem «Höngger».
FDP Stadt Zürich kritisiert systematischen Vandalismus im Wahlkampf
Die FDP Stadt Zürich stellt laut Medienmitteilung mit wachsendem Unmut fest, dass es im laufenden Gemeinderatswahlkampf erneut zu systematischem und flächendeckendem Vandalismus an ihren Wahlplakaten kommt. In zahlreichen Quartieren werden Grossformatplakate mutwillig zerstört, heruntergerissen, beschmiert und gezielt verunstaltet. Dieses Vorgehen sei in keiner Weise hinnehmbar.
Diese Angriffe seinen laut der FDP kein Ausdruck politischer Meinung, sondern Ausdruck von Intoleranz und demokratischer Verantwortungslosigkeit. Wer Wahlplakate zerstört, will nicht diskutieren, sondern verhindern, dass andere ihre Meinung sichtbar machen.
Besonders gravierend sei, dass die Zerstörungen wiederholt einzelne Kandidatinnen und Kandidaten betreffen und mit persönlichen Verunglimpfungen einhergehen. Solche Methoden zielen darauf ab, politisch engagierte Menschen einzuschüchtern und aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen.
Diese Form der Einschüchterung sei beschämend und unwürdig für eine demokratische Stadt wie Zürich, so die FDP. Politische Auseinandersetzungen würden in den öffentlichen Diskurs gehören – nicht in den Bereich von Sachbeschädigung und Diffamierung.
Die FDP Stadt Zürich verurteilt diesen Vandalismus mit aller Schärfe. Er schadet nicht nur einer Partei, sondern dem Vertrauen in den demokratischen Prozess insgesamt. Ein Wahlkampf, der mit Zerstörung statt Argumenten geführt wird, ist ein Armutszeugnis.
Die FDP Stadt Zürich erwartet nun von allen politischen Akteuren eine klare und unmissverständliche Distanzierung von solchen Vorfällen. Wegschauen oder Relativieren dürfe keinen Platz haben. Die FDP Stadt Zürich stehe laut Medienmitteilung für einen respektvollen, offenen und fairen Wahlkampf.
Quelle: Medienmitteilung FDP Stadt Zürich

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