VBZ testen «Swiss eBus plus» auch in Wipkingen

Das Fahrzeug wird Ende Juli zu den Verkehrsbetrieben Zürich überführt und zu Testzwecken eingesetzt. Ab September 2024 erfolgt der betriebliche Einsatz auf verschiedenen Quartierbuslinien, darunter auch die Linie 38.

Der «Swiss eBus plus». (Bild: VBZ)

Die Umsetzung der Elektrobusstrategie schreitet in grossen Schritten voran, wie die VBZ in einer Medienmitteilung schreiben. Mittlerweile liegt der Anteil an elektrisch angetriebenen Bussen mit Blick auf die gesamte Busflotte bei über 50 Prozent. Auf Quartier-, Standard- und Gelenkbuslinien setzen die VBZ Batteriebusse ein, die in der Garage nachgeladen werden.

Obschon die Technologie im Bereich der batterieelektrisch angetriebenen Busse laufend grosse Fortschritte erzielt, verfügen Batteriebusse nach wie vor über eine geringere Reichweite als Dieselbusse.

Mit dem Projekt «Swiss eBus plus» wurde darum ein Demonstrationsfahrzeug, basierend auf neuen Erkenntnissen aus Forschung und Technologieentwicklung in den Bereichen thermische Isolation der Fahrzeughülle sowie Heizung/Klimatisierung, hergestellt.

Der Batteriebus verfügt über ein umfassendes Thermomanagement und neue Technologien bei Antrieb, Heizung, Klimatisierung und Isolation. Dies ermöglicht unter anderem den Wegfall der fossilen Zusatzheizung sowie eine Erhöhung der Reichweite.

Das Fahrzeug wird anfangs Juni in Thun erstmals an einer Tagung präsentiert. Ab September erfolgt der betriebliche Einsatz in Zürich auf den Quartierbuslinien 35, 38, 39, 40, 42, 64 und 73. Das Projekt «Swiss eBus plus» dauert bis im Jahr 2026 und wurde von der Carrosserie HESS AG in Zusammenarbeit mit den VBZ lanciert.

Die Partner ETH Zürich und Berner Fachhochschule nutzen das Projekt als Forschungsplattform für Untersuchungen in den Bereichen Thermomanagement sowie Batterietechnologie. Das Bundesamt für Energie unterstützt das Vorhaben im Rahmen seiner Förderprogramme für Energieforschung.

Quelle: VBZ

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