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«Chance Rosengarten nutzen!»

28. Juni 2016 von

Von

Online seit
28. Juni 2016

Printausgabe vom
30. Juni 2016
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An dieser Stelle befragt Gemeinderätin Claudia Simon in jeder Wipkinger-Ausgabe eine freisinnige Persönlichkeit aus dem Kreis 10 nach ihrer Beziehung zu Wipkingen. Heute Regierungsrätin Carmen Walker Späh. Von 2000 bis 2005 war sie Mitglied des Zürcher Verfassungsrats. Sie vertrat Wipkingen und Höngg von 2002 bis 2015 im Kantonsrat. Seit Mai 2015 ist Walker Späh Regierungsrätin. Als Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Zürich ist sie für die Themenbereiche Wirtschaft, Arbeit und Verkehrsplanung zuständig.

Carmen Walker Späh, woran denkst du zuerst, wenn du «Wipkingen» hörst?

Wipkingen ist für mich «Heimat» und dies seit über 30 Jahren.

Welchen Bezug hast du zu Wipkingen?

In Wipkingen sind unsere drei Söhne aufgewachsen und zur Schule gegangen und hier führte ich während 13 Jahren meine eigene Anwaltskanzlei. Ich bin in diesem Quartier sehr verwurzelt und kenne hier viele Leute.

Wo ist für dich der schönste Ort in Wipkingen?

Direkt an der Limmat, bei den Treppen des Gemeinschaftszentrums, wo man dem Wasser sehr nah ist…

Wo der hässlichste?

Ganz klar der Rosengarten. Er ist ein Schandfleck und trennt unser Quartier mit 56‘000 Fahrzeugen jeden Tag von neuem. Gleichzeitig ist er auch ein Mahnmal für eine verfehlte Verkehrspolitik.

Du hast für Wipkingen einen Wunsch offen. Was fehlt dem Quartier?

Mein grösster Wunsch ist es, dass wir das «Provisorium Rosengarten» endlich beenden können. Die 56‘000 Fahrzeuge gehören nun endlich unter den Boden, die Zweiteilung von Wipkingen soll wieder rückgängig gemacht werden. Der Zürcher Stadtrat und der Regierungsrat des Kantons Zürich haben kürzlich ein Projekt mit einem Tram und einem Tunnel präsentiert. Für mich ist das eine historische Chance für Wipkingen, dass es doch noch eine Lösung am Rosengarten gibt. Es ist aber auch für alle angrenzenden Quartiere eine riesige Chance, indem neue ÖV-Verbindungen entstehen, die auch den Bahnhof Hardbrücke besser anbinden. Diese Lösung ist nun beherzt anzupacken. Denn ich möchte der nächsten Generation keine ungelösten Verkehrsprobleme am Rosengarten hinterlassen.

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