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Toleranz und Vernunft – statt Klassenkampf auf der Strasse

30. März 2016 von

Foto: zvg

Einreichen der Petition Entlastung 46er Bus Februar 2010: v.l.n.r. Onorina Bodmer, Alexander Jäger, Claudia Simon, Carmen Walker Späh, Andres Türler und Andreas Egli.

Martina Zürcher, Vizepräsidentin FDP 10

Von

Online seit
30. März 2016

Printausgabe vom
31. März 2016
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Die FDP ist weder für noch gegen ein bestimmtes Verkehrsmittel, sondern setzt sich für ein vernünftiges und tolerantes Nebeneinander auf der Strasse ein. Nachfolgend zwei FDP-Engagements für Wipkingen.

Im Februar 2010 reichte die FDP 10 beim Stadtrat eine Petition ein, damit auf der Buslinie 46 die in den Stosszeiten überfüllten Busse entlastet werden. Bereits auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2010 wurden die Entlastungsbusse zwischen Lehenstrasse und Hauptbahnhof eingeführt, so dass morgens auch die Wipkingerinnen und Wipkinger wieder Platz im 46er finden. Mögen diese beim nächsten Einsteigen an die FDP-Mitglieder denken, welche fleissig Unterschriften für diese Petition gesammelt haben!
Ende 2015 hat die Stadt die Aufhebung aller 66 Parkplätze an der Tièchestrasse zwischen Waidspital und Weihersteig ausgeschrieben. Da die neue, riesige Siedlung erst im Bau ist, können sich die am meisten betroffenen Anwohner noch gar nicht wehren. Durch den separaten Fussgängerweg unterhalb der Strasse stören die Parkplätze nicht. Bergwärts existiert zudem bereits ein Radstreifen, talwärts ist er nicht nötig, da ein Velofahrer mithilfe des Hangschusses locker mit dem Verkehr mithalten kann. Parkplätze so weit ausserhalb des Stadtzentrums abzubauen, ist nicht vernünftig und bringt in diesem Fall auch keine objektive Aufwertung. Es produziert nur Suchverkehr und ist hinderlich für Besucher des Waidspitals. Deshalb hat sich die FDP 10 mit Einsprachen gegen diesen Abbau engagiert.

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