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Quartierleben

Wohnhaus «Alte Trotte» wird instandgesetzt

27. Juni 2018 von

Nach der Instandsetzung soll die "Alte Trotte" wieder an eine WG vermietet werden.
Foto: Patricia Senn

Nach der Instandsetzung soll die "Alte Trotte" wieder an eine WG vermietet werden.

Von

Online seit
27. Juni 2018

Printausgabe vom
28. Juni 2018
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Die denkmalgeschützte «Alte Trotte» im Quartier Wipkingen soll instandgesetzt und für die nächsten 30 Jahre gebrauchstauglich gemacht werden. Es soll wieder eine WG einziehen.

Für die baulichen Massnahmen hat der Stadtrat Ausgaben von 3,554 Millionen Franken bewilligt, davon 3,2 Millionen Franken gebunden. Vorgesehen ist, dass wie bisher eine Wohngemeinschaft in der «Alten Trotte» lebt. Die ältesten Teile der «Alten Trotte» an der Nordstrasse 331 stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, das heutige Erscheinungsbild geht vermutlich auf die Anfänge des 19. Jahrhunderts zurück. Der Name weist darauf hin, dass das Haus ursprünglich als Weinkelterei diente. Die Liegenschaft besteht aus einem zweigeschossigen Wohnhaus und einem eingeschossigen Anbau. Von der Grösse und der Zimmerstruktur her ist sie gut für eine Wohngemeinschaft von acht bis zwölf Personen geeignet, und so wurde sie in den letzten Jahren auch genutzt. Zurzeit ist sie unbewohnt und dient befristet als Baubüro für die Grossbaustelle des Alterszentrums «Trotte».

Schlechter Zustand des Gebäudes

Der schlechte Zustand der Grundsubstanz macht es nötig, dass die «Alte Trotte» umfassend instandgesetzt wird. Vorgesehen sind unter anderem die Ergänzung der Tragstruktur, der Ersatz einzelner Innenwände und die Erneuerung der Nordfassade. Die historischen Fenster werden restauriert, die übrigen ersetzt. Ersetzt werden auch die Gebäudetechnik, Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallationen und die bestehenden Nasszellen. Für den Ersatz des zum Wohnhaus gehörenden Anbaus hat der Stadtrat weitere 0,354 Millionen Franken als neue Ausgabe bewilligt.

Zahlbare Mieten auch nach der Instandsetzung

Damit das Gebäude auch künftig von einer Wohngemeinschaft genutzt werden kann, sind neben zwölf Privatzimmern mit fünf Nasszellen ein grosszügiges Ess- und Wohnzimmer, eine grosse Gemeinschaftsküche, ein einladender Eingangsbereich sowie weitere Nebenflächen vorgesehen. Aufgrund des Bauprojekts mit Kostenvoranschlag dürfte sich der kostendeckende Netto-Mietzins auf rund 7300 Franken oder gut 600 Franken netto pro Zimmer und Monat belaufen. Der definitive Mietzins wird festgesetzt, wenn die Bauabrechnung vorliegt. Die Wohnungen werden öffentlich ausgeschrieben. Der Baubeginn ist auf Frühsommer 2018 geplant, im Frühjahr 2019 soll die neue «Alte Trotte» bezugsbereit sein. 

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