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Angelo Barrile verstärkt den Kreis 10 im Nationalrat

24. Juni 2020 von

Angelo Barrile ist Gründungsmitglied des «Garte über de Gleis» und hofft, jetzt wieder mehr Zeit dort verbringen zu können. Gemeinderätin Simone Brander zeigt dem Nationalrat schon mal, wo es in Wipkingen langgeht.
Foto: zvg

Angelo Barrile ist Gründungsmitglied des «Garte über de Gleis» und hofft, jetzt wieder mehr Zeit dort verbringen zu können. Gemeinderätin Simone Brander zeigt dem Nationalrat schon mal, wo es in Wipkingen langgeht.

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Online seit
24. Juni 2020

Printausgabe vom
25. Juni 2020
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Angelo Barrile (SP) arbeitet als Hausarzt und politisiert seit fünf Jahren für die SP im Nationalrat. Anfang Juli 2020 wird er in den Kreis 10 ziehen. Jacqueline Badran von der SP und Mauro Tuena (SVP) sind schon hier. Mathias Egloff hat ihn und die Wipkinger Gemeinderätin Simone Brander zum Schwatz an Lieblingsorten im Quartier eingeladen.

Was hat dich bewogen, in den Kreis 10 zu ziehen?

Nach 16 Jahren im Industriequartier muss ich leider aus meiner geliebten Wohnung ausziehen. Für mich war von Anfang an klar: wenn ich im Kreis 5 nichts finde, dann suche ich im Kreis 10, an dessen Grenze ich ja lebe, seit ich in Zürich wohne. Aus dem Küchenfenster sehe ich Wipkingen täglich. Mir gefällt der Kreis 10 sehr gut, er ist eine gelungene Mischung: urban und hat doch seinen ursprünglichen Dorfcharakter nicht verloren, gerade hier am Röschibachplatz oder in Höngg.

Was gefällt dir am besten an Wipkingen?

Da gibt es viele Orte. Den Röschibachplatz. Den «Garte über de Gleis». Oder die Limmat, mein Naherholungsgebiet. Das fliessende Wasser hat eine beruhigende Wirkung auf mich und hilft mir, meine Gedanken zu ordnen. Meine Joggingstrecke führt ebenfalls der Limmat entlang – bis zur Werdinsel und wieder zurück.

Was bedeutet der Bahnhof Wipkingen für dich?

Wenn ich nicht mit dem Velo unterwegs bin, dann ist der Bahnhof Wipkingen mein Tor zur Bahnwelt und die schnellste Verbindung nach Zürich Nord. Dort liegt die Gruppenpraxis, in der ich arbeite. Da ich nach Höngg ziehe, werde ich den Bahnhof schon vermissen.

Was wächst in deinem «Garte über de Gleis»?

Als Gründungsmitglied bepflanze ich meine Kiste von Anfang an, seit wir alle mit Ästen und Erde gefüllt haben. Mein Vater war Bauer auf Sizilien, bevor er in die Schweiz einwanderte. Er gibt mir wichtige Tipps, und so entdecke ich einen Teil meiner eigenen Wurzeln. Gesetzt habe ich aktuell Salat, Zucchetti, Thymian und Rosmarin. Ich freue mich auf die Ernte und die eigenen Bio-Produkte. Zwischendurch lasse ich auch Wildblumen wachsen, wo sich dann Bienen, Hummeln, Marienkäfer und Schmetterlingsraupen tummeln.

Du bist ja neben dem Nationalrats-Mandat als Hausarzt tätig. Wie funktioniert das?

Aktuell habe ich mein Pensum auf 20 Prozent reduziert. Denn obwohl der Nationalrat offiziell ein Milizparlament ist, entspricht ein Mandat einem Pensum von 60 bis 80 Prozent. Allerdings ist mir die Arbeit mit meinen Patient*innen sehr wichtig. Für sie da zu sein ist ein Privileg, das ich nicht missen möchte. Nach Bern fahre ich mit dem Zug, in die Praxis nehme ich das Velo, selten den ÖV. Selbstverständlich fahre ich ohne Elektromotor – das hält mich fit. Von meinem neuen Wohnort aus fährt direkt die Linie 80. Ich bin gespannt, ob ich dieser Versuchung widerstehen kann.

 

Angelo hat immer ein offenes Ohr für Anliegen aus dem Quartier.

Angelo hat immer ein offenes Ohr für Anliegen aus dem Quartier.

Hier hat Angelo schon immer hingepasst. Der Röschibachplatz ist – wen wunderts – auch für den Zuzüger der liebste Platz in Wipkingen.

Hier hat Angelo schon immer hingepasst. Der Röschibachplatz ist – wen wunderts – auch für den Zuzüger der liebste Platz in Wipkingen.

 

 

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