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Tanzhaus

Contemporary Urban: Für Experimentierfreudige

26. März 2020 von

Eleonora TeKi TeKua
Foto: Helen Ree

Eleonora TeKi TeKua

Von

Online seit
26. März 2020

Printausgabe vom
26. März 2020
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Bei Contemporary Urban mit Eleonora TeKi TeKua am Donnerstagmittag lernen die Teilnehmenden verschiedene urbane Tanz- und Musikstile auf spielerische Art kennen.

Als ich Eleonora vor ihrer Open Class im Café Nude treffe, frage ich sie zuerst nach ihrem kuriosen wie klingenden Nachnamen: TeKi TeKua. Eleonora erzählt, dass sie die künstlerische Leiterin der zeitgenössisch-urbanen Companie TeKi TeKua ist und, wie alle deren Mitglieder, immer mit dem Gruppen-Namen auftritt. Schon vor der Gründung der Companie 2006 hat sie sich intensiv mit urbanen Tanzstilen wie House, Hip-Hop, Voguing und Waacking beschäftigt – in Verbindung mit Techniken aus dem zeitgenössischen Tanz.

Tanzfenster im Alltag

Wobei es in Eleonoras Kurs nicht darum geht, Bewegungen zu perfektionieren oder Choreografien einzustudieren. Die Stunde sei ein «Tanzfenster mitten im Tag», während der sie versuche, bezüglich Inhalt, Level und Musik auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden einzugehen. «Mein Zielpublikum sind Leute, die Lust haben, sich zu Musik zu bewegen, als Ausgleich im Alltag, und dabei verschiedene Stile kennenzulernen», sagt die ausgebildete Bühnentänzerin und Tanzpädagogin. «Es geht darum, lustvoll das eigene Körpergefühl zu schärfen.» Dem zugute kommt, dass Contemporary Urban als Stil eher jung ist und die Herangehensweisen divers. Die Grooves und Moves aus dem urbanen Tanz können beinahe endlos kombiniert werden mit Techniken wie Floor- und Footwork, wie sie aus dem zeitgenössischen Tanz bekannt sind. Wobei Frontalunterricht Eleonora fern liegt. Es sei ein Kurs für Entdeckungsfreudige. TeKi TeKua, eben – «Tu es qui, tu es quoi?»

Von Simon Froehling

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