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Stadtspital Waid

Das Spital hautnah erlebt

26. September 2018 von

Aktuellste Technik: Die neue Angiografieanlage.
Foto: zvg

Aktuellste Technik: Die neue Angiografieanlage.

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Teddyklinik: Ein Bär wird geröntgt.

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Akutgeriatrie: Diese Koordinationsübung macht auch Jungen Spass.

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Besichtigung des Rettungshelikopters.

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Eigener Blutbildtest: Der Leiter Onkologie/Hämatologie erklärt das Resultat.

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Der Chefarzt Unfallchirurgie und Orthopädie demonstriert seine Methoden.

Von

Online seit
26. September 2018

Printausgabe vom
27. September 2018
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Mehr als 2550 Personen haben den Tag der offenen Tür im Stadtspital Waid besucht – so viele wie noch nie. Neben beliebten Highlights wie Operationssaal und Notfall erhielten die Besucherinnen und Besucher auch Einblick in die neusten Bereiche des Spitals.

Schon vor zehn Uhr ist der 69er-Bus zwischen Bucheggplatz und Waidspital am 15. September ungewohnt voll für einen Samstagmorgen. Unter den Fahrgästen viele Kinder mit Teddybären oder anderen Plüschtieren im Arm. Manche von ihnen sind bereits Stammgäste in der Teddyklinik, die für sie so unverzichtbar zum Tag der offenen Tür im Stadtspital Waid gehört wie das Ketchup zu den Pommes frites. Die Erwachsenen Besucherinnen und Besucher zieht es vor allem in den Operationssaal oder in den Schockraum der Notfallstation. Wer sich Zeit nimmt für den ganzen Rundgang durch das Spital, kann aber noch viel mehr Spannendes entdecken. Zum Beispiel die neue, mit aktuellster Technik ausgerüstete Angiografieanlage, die im Juni in Betrieb genommen wurde. Diese Durchleuchtungsanlage wird unter anderem gebraucht, um mit dem Katheter bildgebungsgesteuert Verengungen und Verschlüsse der Arterien zu behandeln. Die Anlage lässt sich in jede beliebige Position um den Patienten oder die Patientin drehen, um immer die optimale Projektion für die Untersuchungssteuerung zu gewährleisten. Zudem arbeitet das moderne Gerät mit wesentlich geringeren Strahlendosen. Brandneu präsentiert sich auch die Privatstation in der Universitären Klinik für Akutgeriatrie. Seit Anfang September stehen hier den zusatzversicherten Patientinnen und Patienten 18 Betten in Einzel- und Doppelzimmern zur Verfügung. Ergänzt wird die Station durch einen eigenen Trainingsbereich, den die Patientinnen und Patienten gemäss ihrem personalisierten Trainingsplan auch selbstständig nutzen können. Die Physiotherapie ist ebenfalls stolz auf ein neues Angebot: einen mit vielfältigen Ausdauer- und Kraftgeräten ausgestatteten Raum für die Medizinische Trainingstherapie. Bei vielen Verletzungs- und Krankheitsbildern gehört heute das gezielte Aufbautraining zu den wirkungsvollsten Methoden, um schnell wieder gesund zu werden. Für einige Besucherinnen und Besucher scheint die Vorstellung von Sport allerdings eher unangenehme Emotionen zu wecken, und so gehen sie schnell weiter, um in der Kardiologie per Ultraschall einem schlagenden Herzen zuzusehen und dem Kardiologen zu lauschen, der beim 59-jährigen Mann auf dem Untersuchungsbett einen Kalkfleck und ein kleines Leck in der Herzklappe entdeckt hat: Völlig normal in diesem Alter, ganz makellose Herzen seien in der Bevölkerung praktisch gar nicht zu finden.

Katja Rauch

 

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