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Das Wachstum steuern

12. Dezember 2018 von

Stadtrat Dr. André Odermatt, Vorsteher Hochbaudepartement
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Stadtrat Dr. André Odermatt, Vorsteher Hochbaudepartement

Von

Online seit
12. Dezember 2018

Printausgabe vom
13. Dezember 2018
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Am 29. November hat die zweimonatige öffentliche Auflage des kommunalen Richtplans Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten und Anlagen geendet. Mit dem Planungswerkzeug werden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt – auch in Wipkingen.

Wenn Zürich wächst – und das tut die Stadt seit den 1990er-Jahren – ist das in erster Linie eine Chance. Eine Chance, die es zu nutzen gilt: Damit Zürich auch in Zukunft nicht nur grösser, sondern in vielen Bereichen sogar noch besser wird. Mit einer weitsichtigen, ganzheitlichen Planung leisten wir einen wichtigen Beitrag. Indem wir aufzeigen, welche Gebiete für eine zusätzliche Entwicklung über die gültige Bau- und Zonenordnung hinaus prädestiniert sind. Dafür müssen zum Beispiel eine gute Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr und die Versorgung mit erneuerbaren Energien gewährleistet sein. Mit der kommunalen Richtplanung werden aber auch die Voraussetzungen geschaffen, die für das städtische Leben so wichtigen Zentren und Freiräume auszubauen und zu verbessern. Und schliesslich gilt es heute vorzusorgen, damit auch in Zukunft genügend Schulraum zeitgerecht an den richtigen Orten in der Stadt zur Verfügung steht. Auch wenn Wipkingen aufgrund der Hanglage und der Verkehrserschliessung kein Schwerpunkt der Verdichtung ist: Gerade rund um den Bucheggplatz gibt es durchaus Möglichkeiten für eine zusätzliche bauliche Entwicklung. Wie so ganz neue Qualitäten entstehen, sieht man dort etwa an der neuen Siedlung der Genossenschaft Waidberg.
Einen besonders hohen Stellenwert haben für Wipkingen im kommunalen Richtplan die Quartierzentren. Drei solche Zentren sind eingetragen: Der Wipkingerplatz, das Gebiet um den Röschibachplatz und der Bucheggplatz. Wo es schon heute lebt und pulsiert, dort soll es auch in Zukunft so bleiben. Und an denjenigen Orten, wo noch Potenzial besteht, gilt es, dieses auszuschöpfen: Mit belebten Erdgeschossen und besonders gut gestalteten privaten und öffentlichen Aussenräumen.
Beim Schulraum geht es in Wipkingen namentlich um die Schulanlage Letten. Diese soll im Rahmen einer gemeinsamen Planung im Gebiet der bestehenden Sporthalle erweitert werden. Aber auch der Suchperimeter für eine neue Schulanlage Höngg reicht bis nach Wipkingen. Das zeigt: Eine weitsichtige Planung macht nicht an den Quartiergrenzen halt.

Stadtrat Dr. André Odermatt
Vorsteher Hochbaudepartement

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