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Die Begrenzung der Zuwanderung ist in jeder Hinsicht sinnvoll

26. März 2020 von

Dichtestress am Limmatquai: Das beschauliche Zürich soll 80 000 weitere Einwohner aufnehmen.
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Dichtestress am Limmatquai: Das beschauliche Zürich soll 80 000 weitere Einwohner aufnehmen.

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26. März 2020

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26. März 2020
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Dichtestress, überfüllte öffentliche Verkehrsmittel, hohe Mietzinsen, stark steigende Krankenkassenprämien und Gesundheitskosten, Schäden an der Umwelt sowie unendliche Staus auf den Strassen sind die Folgen einer verfehlten Zuwanderungspolitik.

Die Schweiz zählte im dritten Quartal 2019 genau 8  586  550 Einwohnerinnen und Einwohner. Nur 6  421  261 Personen davon besitzen die Schweizer Staatsangehörigkeit, Eingebürgerte mitgezählt. 2,1 Millionen Ausländer wohnen somit aktuell in der Schweiz. Die Staatszugehörigkeit dieser Ausländer hat sich seit 1980 stark verändert. Vor allem die Anzahl der Personen aus aussereuropäischen Ländern haben stark zugenommen, von 5,9 Prozent auf 16,5 Prozent. Die Anzahl der Personen aus den Nachbarländern der Schweiz ist von 64,8 Prozent auf 37,5 Prozent zurückgegangen (siehe ­«PANORAMA © Bundesamt für Statistik, März 2019»).

Diese Zahlen werden in der aktuellen Diskussion verschwiegen. Personen aus den Nachbarländern der Schweiz wandern bei uns ein, weil sie hier eine hoch qualifizierte Arbeit finden und gerne gesehen sind. Diese Personen sind rasch integriert, sprechen unsere Sprache und haben ähnliche kulturelle Vorstellungen. Unsere Wirtschaft ist auf diese Gruppe von Zuwanderern angewiesen, denn sie tragen zum Wohlstand der Schweiz bei. Die Personen aus aussereuropäischen Ländern oder Zuwanderer aus europäischen Ländern mit niedrigem Bildungsstand haben in der Regel kaum eine Ausbildung, die es ihnen ermöglicht, in unserer Wirtschaft Fuss zu fassen. Im Gegenteil, sie nehmen unseren Schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Arbeit weg, laufen eher Gefahr, dass sie durch unsere Sozialleistungen unterstützt werden müssen und haben im AHV-Alter nicht genügend lange in die Vorsorgeeinrichtungen einbezahlt, so dass sie wiederum unterstützt werden müssen. Somit belasten sie unsere Sozialwerke und unser Gesundheitssystem. Dies sind die direkten Folgen der uneingeschränkten Einwanderung.
Für alle diese Personen müssen Wohnungen gebaut werden. Dies hat einen enormen Verschleiss an Bauland zur Folge. «Zwischen 1985 und 2009 sind die Siedlungsflächen um 23 Prozent oder 584 Quadratkilometer gewachsen, vorwiegend auf Kosten von Landwirtschaftsflächen. Dies entspricht einer Flächenzunahme von rund 0,75 Quadratmetern pro Sekunde. Die Siedlungsflächen sind dabei schneller gewachsen als die Bevölkerung, und entsprechend hat der Siedlungsflächenbedarf pro Person zugenommen: Nach aktuellsten Zahlen beträgt dieser rund 407 Quadratmeter pro Person – etwa 20 Quadratmeter mehr als 24 Jahre zuvor», so steht es im PANORAMA-Bericht des Bundesamts für Statistik, März 2019.

Auch die Siedlungsabfälle haben seit 1990 um 46 Prozent zugenommen. Es ist absolut unverständlich, weshalb die Vertreter der Grünen Partei solche Entwicklungen gutheissen und gegen die Begrenzung der Zuwanderung sind. Die Zuwanderer sind auch eher bereit, für tiefere Löhne zu arbeiten. Dies drückt bereits jetzt auf die Löhne unserer hiesigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Die Manager der grossen Firmen führen ins Feld, dass eine Annahme der Begrenzung der Zuwanderung die EU verärgern könnte und dadurch das Schengen-Abkommen in Gefahr sei. Manager, die bei derart kleinen Herausforderungen bereits einknicken, haben vermutlich auch nicht das Zeug, ihre Firmen nachhaltig zu führen. Es scheint ihnen egal zu sein, ob wir in Zukunft noch einen sicheren Werkplatz Schweiz haben oder vollständig unter dem Diktat Brüssels zugrunde gehen werden. Das Diktat Brüssels hat in allen Ländern der EU nur viele Arbeitslose und verarmte Rentner hervorgebracht. Das haben bis jetzt nur die Briten gemerkt und ihre Konsequenzen gezogen. Zum Thema Schengen sollten wir Schweizer einmal unsere deutschen Kollegen befragen und nicht erstaunt sein, wenn diese die ungebremste Armutseinwanderung aus südlichen Regionen Europas in ihr Land beklagen. Die Deutschen bezahlen nämlich heute bereits exorbitante Beiträge an die Sozialversicherungen der Zuwanderer.
Lassen wir es in der Schweiz nicht so weit kommen und begrenzen wir die Zuwanderung all jener, die nichts zu unserem Wohlstand beitragen können, bevor es zu spät ist. Wir müssen wieder selber bestimmen können, wen wir hier wollen. 

Johann Widmer, Präsident SVP 10

Johann Widmer, Präsident SVP 10

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