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OJA Kreis 6 & Wipkingen

Ein heisser Sommertag und wunderbare Musik

30. Juni 2022 von

Foto: (Fotos: Markus Soliva)

Die «Manicpixxies» aus Zürich lebten auf der Bühne ihre Vielseitigkeit aus.

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Online seit
30. Juni 2022

Printausgabe vom
30. Juni 2022
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Zahlreich erschien das Publikum beim «Bounce Bounce»-Festival und tanzte zu den mitreissenden Klängen der vier unterschiedlichen Bands und einer DJ.

Mitte Juni konnte das Openair «Bounce Bounce» nach zwei Jahren Pause wieder erfolgreich stattfinden. Mit der Auswahl der vier Bands und einem passenden Rahmenprogramm begeisterte der Musikevent erfolgreich Jung und Alt. Rund 1000 Menschen kamen an dem heissen Sommertag im Schindlergutpark zusammen und genossen das Konzert. Das Organisationskomitee war unglaublich glücklich, dass das Openair dieses Jahr wieder realisiert werden konnte. Mehrere Monate waren die Jugendlichen und jungen Erwachsenen vom OK mit der Planung des Events beschäftigt. Die offene Jugendarbeit Kreis 6 & Wipkingen, kurz OJA, unterstützte dabei das engagierte Team.

«Dream-Pop» unter der heissen Sonne

Um 17 Uhr eröffnete die erste Band «Manicpixxies» den Abend. Mit ihrer Musik, die sich zwischen Indie-Dream-Pop und Punk der 1990er-Jahre bewegt, zogen sie trotz der Hitze bereits Zuhörer*innen an. Die lokale und junge Band bedankte sich bereits zu Beginn ihres Auftritts, dass das Publikum es in der intensiven Sonne aushielt. Die Bandmitglieder von «Manicpixxies» lebten ihre Vielseitigkeit gekonnt aus und das mit viel Power. Gegen Ende des Auftrittes sprang der Funke auf das Publikum über, es sang begeistert bei den Songs mit. Immer mehr Leute kamen in den Schindlergutpark und genossen die träumerischen und auch mal wilden Klänge der Band. Auch konnte man auf Liegestühlen im Schatten der Bäume verweilen oder mit jungen Erwachsenen einen Drachen basteln und fliegen lassen. Der «Beauty-Stand» mit Nagellack, temporären Klebe-Tattoos und Make-up begeisterte insbesondere das junge Publikum.

Lieder zum Nachdenken

Nach einer kurzen Umbaupause kam bereits die nächste Zürcher Band «Fräulein Luise» auf die Bühne. Mit einem Mix aus Pop, Rock und Jazz begeisterten die jungen Musiker*innen die immer zahlreicher werdenden Zuhörer*innen. Schon nach den ersten Klängen wurde das Tanzbein geschwungen zu den mehrheitlich deutschen Liedern. Auch auf der Bühne wurde getanzt und ein energiegeladenes Programm geboten. Die Band brachte das Publikum sowohl zum Lachen und zum Tanzen wie auch zum Nachdenken. Die Lieder erzählten Geschichten, persönliche und gesellschaftlich relevante. Diese wurden, zur Freude des Publikums, von einem wilden Mix aus verschiedenen Musikrichtungen begleitet.

Zu dieser Musik stand keiner still

Die nachfolgende Band «Los Tros Flamingos», aus Basel angereist, spielte deutschen Funkpop und setzte neben Synthies auch Posaune und Trompete ein. Mit der E-Gitarre wurden epische Klänge produziert und die Solis begeisterten die Menge. Mit der enormen Live-Energie brachten die fünf Jungs alle zum Tanzen. Mittlerweile war die Wiese auf dem Gelände sehr gut besucht und eine heitere Stimmung schwebte über dem Areal, wie auch bei den Musikern auf der Bühne. Sie boten nebst genialer Musik auch einstudierte Tanzeinlagen.

Eine Einheit mit dem Publikum

Als Hauptact präsentierte das Openair «Bounce Bounce» eine Band aus dem deutschen Freiburg. Die Band «Malaka Hostel» bespielte die Bühne während der sommerlichen Dämmerung mit rockigen und folkloristischen Klängen mit Einflüssen aus dem Balkan und den Anden. Der Leadsänger zeigte seine Begeisterung für das grossartige Publikum in Zürich. Die Festivalbesucher*innen wurden animiert, mitzusingen und liessen sich von der Band mitreissen.

Afro-Beats zum Abschluss

Abgerundet wurde der Abend von «Janaina» mit einem DJ-Set bestehend aus Afro-Beats. «Janaina», ein Bandmitglied der «Manicpixxies», liess das Publikum noch ein weiteres Mal die Hüften schwingen. Inzwischen war die Bar beinahe ausverkauft und der Koch am Stand des äthiopischen Essens konnte sich über seinen erfolgreichen Verkauf freuen. Gemeinsam mit den freiwilligen und motivierten jungen Helfer*innen wurde auf dem Areal bis spät in die Nacht aufgeräumt. Was aber bleibt sind wunderbare Erinnerungen an ein grossartiges, buntes Openair mit viel Begeisterung von Anfang bis Ende.

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