Wipkinger-Zeitung.ch

21°C17°C am 2. Oktober 2022
GZ Wipkingen 1 Kommentar

Julie Saacke neu im Team BAZ

16. Dezember 2021 von

Julie Saacke ist neu bei der Quartierarbieit im BAZ.
Foto: zvg

Julie Saacke ist neu bei der Quartierarbeit im BAZ:

Von

Online seit
16. Dezember 2021

Printausgabe vom
16. Dezember 2021
Beitrag bewerten

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 votes, average: 1,00 out of 5)
Loading...

Seit November arbeitet Julie Saacke als Quartierarbeiterin im Begegnungsraum beim Standort BAZ (Bundesasylzentrum). Sie stellt sich in der Folge kurz vor und schildert ihre ersten Eindrücke.

Liebes Wipkingen Quartier, mein Name ist Julie – ausgesprochen wie der Monat Juli. Seit Anfang November ergänze ich das Team vom GZ Wipkingen als Nachfolgerin von Jenny Bolliger. Zusammen mit meinen Teamkollegen, Samuel und Jonas, bin ich für den Begegnungsraum des BAZ zuständig und freue mich sehr, hier zu sein. Diesen Sommer habe ich mein Studium in Sozialer Arbeit mit Schwerpunkt Soziokulturelle Animation an der Hochschule Luzern abgeschlossen. Bereits in meinen beiden Praktika war ich in der Quartierarbeit tätig und habe mich im Studium mit Migrations- und Fluchtthematiken befasst. Vor meinem Studium habe ich als Barista und Köchin gearbeitet, wobei meine Freude, Menschen zu begegnen und mich kreativ mit allen Sinnen auszudrücken,  geblieben ist. Ich freue mich, im Begegnungsraum und GZ mit den kreativen Ressourcen der Menschen zu arbeiten. Manchmal erinnert mich die Stimmung im Begegnungsraum etwas an ein Café – ein sehr lebendiges Café. Die Leute kommen und gehen, treffen sich, quatschen, spielen Karten, zeichnen und malen, trinken Tee und Kaffee, sind für sich am Handy oder kochen eine Spezialität aus ihrer Heimat. Der Raum ist ein Ort, an dem niemand etwas muss und in dem die Menschen ein wenig Autonomie und Selbstbestimmung in einer sehr fremdbestimmten Lebenssituation erfahren können. Die Bewohner*innen des BAZs leben nur kurze Zeit dort, währenddem sie auf den Bescheid über ihre Aufenthaltssituation warten. Diese Situation ist für viele mit sehr viel Stress verbunden. Im Begegnungsraum geht es umso mehr darum, im Jetzt zu sein und mit den Bedürfnissen zu arbeiten, die gerade präsent sind – was für die Bewohnenden bedeuten kann, einfach etwas Zeit für sich zu haben oder in ein gemeinsames Spiel abzutauchen. Ich sehe, wie wichtig solche Räume sind – und hoffe, dass wir, sobald es die Situation erlaubt, auch wieder mehr Quartierbewohner*innen im Begegnungsraum begrüssen dürfen. Bei Interesse oder Ideen sind Jonas, Samuel und ich gerne Ansprechpartner und freuen uns über eine Kontaktaufnahme. In diesem Sinne bin ich gespannt, was uns im nächsten Jahr erwartet und schicke liebe Grüsse ins Wipkingen Quartier.  

Julie Saacke, Quartierarbeit BAZ

Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar.


500
18. Januar 2022 um 12:18 Uhr von Dettling Erwin

Liebe Julie. Spannend, was Du schreibst und machst. Herzlich Erwin