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Klima wandeln

26. März 2019 von

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Online seit
26. März 2019

Printausgabe vom
28. März 2019
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Eine solche Aufmerksamkeit erhält der Gemeinderat nicht allzu oft: Seit einigen Wochen werden wir vor dem Rathaus von jungen, engagierten Klimaaktivist*innen lautstark begrüsst.

Sie fordern auch von Zürich, den «Klimanotstand» auszurufen und aktiver im Kampf gegen den Klimawandel zu sein. Zurecht. Nicht, weil in Zürich in den letzten Jahren dazu nichts geschehen wäre: Zahlreich sind die politischen Vorstösse und umgesetzten Projekte der Stadt zu fossilfreier Mobilität oder emissionsarmen Heizformen. Aber wir können und müssen noch mehr tun. Die Diskussionen unter den ökologisch verantwortungsbewussten Parteien laufen engagiert und, auch wenn es heute noch nicht ganz spruchreif ist, die Jugendlichen werden gehört.
Und die Politikerinnen und Politiker selbst? Haben sie nicht eine besondere Vorbildfunktion? Ich halte wenig von einem Pranger für Menschen, die sich für einmal weniger klimafreundlich verhalten. Die Klimakrise wird sich auch nicht von Einzelnen allein lösen lassen, dafür braucht es staatliches Handeln. Aus der Verantwortung stehlen können wir uns alle aber nicht. Mein Vorsatz für dieses Jahr ist deshalb: Der Kluge reist im Zuge – die Bahnfahrt für die Frühlingsferien ist gebucht.

Michael Kraft, Gemeinderat SP

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