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Wie entwickelt sich der Campus der ETH Zürich auf dem Hönggerberg weiter?

11. Januar 2022 von

Prof. Ulrich Weidmann, ETH-Vizepräsident für Infrastruktur, Mathias Egloff, Gemeinderat SP 10, André Odermatt, Stadtrat der SP und Vorsteher des Hochbaudepartements
Foto: zvg

Prof. Ulrich Weidmann, ETH-Vizepräsident für Infrastruktur, Mathias Egloff, Gemeinderat SP 10, André Odermatt, Stadtrat der SP und Vorsteher des Hochbaudepartements

Von

Online seit
11. Januar 2022

Printausgabe vom
13. Januar 2022
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Zu dieser Frage führten die SP Zürich 10 und SP Zürich 11 einen spannenden Anlass mit Professor Ulrich Weidmann, ETH-Vizepräsident für Infrastruktur, und André Odermatt, Stadtrat der SP und Vorsteher des Hochbaudepartements, durch.

Der Nachmittag begann mit einer Führung, an der auch langjährige ETH-Student*innen ganz neue Orte auf dem Campus kennenlernen konnten. Leider verschleierte der Regen die Aussicht vom Physik-Hochhaus etwas.

Danach ging es ins Trockene, wo Professor Ulrich Weidmann und André Odermatt die Pläne für die zukünftige Entwicklung des Campus ETH Zürich Hönggerberg vorstellten. Um der immer grösseren Anzahl Student*innen und Mitarbeiter*innen gerecht zu werden, soll der Campus deutlich erweitert werden. Der Plan ist, den Ausbau weitgehend innerhalb der bestehenden Gebäudegrenzen umzusetzen und dafür bis zu 80 Meter in die Höhe und 35 Meter in die Tiefe zu bauen. Besonders viel Aufmerksamkeit erhält dabei die Gestaltung des Aussenraums mit grosszügigen Grünflächen. Auch der Energieverbrauch soll mit Hilfe zahlreicher Erdsonden zur Gewinnung von Wärme und Kälte deutlich reduziert werden. Damit die Stadtzürcher Bevölkerung möglichst gut eingebunden wird, wurde das Verfahren einer Sonderbauordnung auf Gemeindeebene einer Änderung des kantonalen Gestaltungsplans vorgezogen. Auf diesem Weg kann der Gemeinderat viel mitbestimmen und es besteht die Möglichkeit eines Referendums. Abgesehen von ein paar Vorbehalten gegenüber den Portalbauten an den Rändern des Campus kamen die Ideen der ETH beim Publikum gut an. So gingen die Gäste nach der Veranstaltung bestens gelaunt zum Apéro.

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