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Reformierte Kirchgemeinde Zürich

Wie isch d’Mini-Chile mini Chile?

30. Juni 2021 von

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Online seit
30. Juni 2021

Printausgabe vom
01. Juli 2021
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Am Übergang zum neuen Schuljahr hat Pfarrer Samuel Zahn das Gespräch mit einer Familie und der neuen Katechetin in der Kirche Letten gesucht.

Auf die Einstiegsfrage am Familientisch nach guten, starken Unti-Erinnerungen tauchen die biblischen Geschichten auf sowie Basteln und Zeichnen. Fast noch wichtiger: Miteinander Essen und Schwatzen und die Gelegenheit zur gemeinsamen Zeit auf dem Spielplatz. Immer deutlicher wird, wie wichtig Gemeinschaft ist, die Person der Katechetin, das Zusammenspiel in der Klasse. Hier hakt die künftige Katechetin Andrea Weilenmann ein und betont ihr Anliegen, dass jedes Kind sich wohl fühlt in einer Atmosphäre des Vertrauens. Ihr Motto: Jeder Mensch ist einzigartig. Ein abwechslungsreicher Unterricht darauf eine gute Antwort.
Dass die zwei Kinder schon vom Familienmorgen mit ElKi-Singen und Kolibri mit den Räumen vertraut waren, war eine Hilfe, als eins der beiden in der Mini-Chile kaum jemand kannte. Auch für den Vater war es ein Gewinn, Mitarbeitende in der Kirche Letten von diesen Vorschul-Angeboten zu kennen; Räume und Gemeinschaft vor Ort sind für ihn eine grosse Chance der Kirche, ein Kondensationskern für mehr. Eine gute Zeit in kirchlichem Kontext, ungezwungenes Erleben in loser Struktur schätzt er in den regelmässigen Familienangeboten oder bei einem Familientag am Wehrenbach sehr auch als Gelegenheit, mit anderen Eltern und Vertretern der Kirche ins Gespräch zu kommen, wieder einmal über religiöse Themen zu reden, die sonst oft nicht so leicht Raum finden.

Angesichts der vollen Familienagenda interessant und für die Kinder attraktiv könnten neben den freiwilligen auch an die Obligatorien angerechnete Tageslager sein, wo sich ein Thema gut entwickeln lässt. Lieber Vielfalt der Formen für die verschiedenen Menschen und Situationen als strikte Regelungen, zumal die Vorerfahrung extrem unterschiedlich ist.
Ob daheim oder im Unti: Aussagekräftig werden die Texte durch den Bezug aufs Leben. Das muss nicht bis zur Parallele des Heldentums von David und Lego- Ninjago-Figuren gehen, ist aber anregend und hilfreich, wenn Omas Katze stirbt. Wieder meldet sich die Katechetin zu Wort, dass sie diesen wichtigen Bezug zum eigenen Erleben stets sucht im Klassengespräch. Gut jedenfalls, wenn die Atmosphäre in der Mini-Chile fern ist von Konkurrenz und nahe beim Sich-selber-Sein, wenn Fortschritte motivieren.

In der Corona-Zeit war es eine gute, schöne Idee, den Eltern Kinderbibeln ins Haus zu liefern, so dass sie die biblischen Erzählungen vorlesen konnten. Eindrücklich auch, als ein gebastelter Engel abgeholt werden durfte als Weihnachtsschmuck für die Familien. Möge er auch stehen fürs Dankeschön an Fabienne Haas, die uns verlässt, ein «Hut ab!» an alle Katechetinnen und einem «Alles Gute!» an Andrea Weilenmann!

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