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Züri Brot – eine hausgemachte Erfolgsgeschichte

16. Dezember 2020 von

Sascha Graf und Larissa Stamoulos heissen alle herzlich willkommen, die Wert auf hausgemachtes Biobrot ohne jegliche Zusatzstoffe legen.
Foto: Jenny Milow

Sascha Graf und Larissa Stamoulos heissen alle herzlich willkommen, die Wert auf hausgemachtes Biobrot ohne jegliche Zusatzstoffe legen.

Von

Online seit
16. Dezember 2020

Printausgabe vom
17. Dezember 2020
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Sascha Graf und Larissa Stamoulos haben gemeinsam «Züri Brot» gegründet. In den Geschäftsräumen von «26 Rose Garden» an der Breitensteinstrasse produzieren sie ihr Biobrot und führen ein kleines Café.

Angefangen haben die beiden Selfmade-Bäcker*innen Anfang 2019 zu Hause in den eigenen vier Wänden ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung. Weil sie selbst auf der Suche nach einem leckeren Brot ohne Zusatzstoffe waren, in Zürich aber keines fanden, das ihren Vorstellungen entsprach, fingen sie kurzentschlossen selbst an zu backen.

Brot aus der guten Stube

Ihr erster Kunde war ein Bekannter, der via soziale Medien von ihrem Experiment erfuhr und bei ihnen ein Roggenbrot mit Gewürzen orderte. Aus dem einen Kunden wurden schnell mehrere, ein Brotbackofen musste her. «Also», so erzählt Sascha Graf im Gespräch, «besorgten wir uns – in Absprache mit der Genossenschaft, in der wir leben – einen Steinbackofen für unsere Wohnung, mit dem wir zehn Kilo Brot auf einmal backen konnten». Während des Lockdowns im Frühling bauten die beiden das Projekt aus. Larissa Stamoulos, die ursprünglich aus der Elektronikbranche kommt, kümmerte sich nun hauptberuflich um das Backen, Graf begann, neben seiner Tätigkeit als Hauswart, mit seinem Roller Brote auszuliefern, die Firma «Züri Brot» wurde gegründet.

Bio, regional und ohne Zusatzstoffe

Das Grundprinzip von «Züri Brot» sind handgemachte Biobackwaren aus möglichst regional produzierten Bestandteilen. «Wir legen sehr viel Wert darauf, alle einzelnen Bestandteile unserer Brote genau zu kennen und zurückverfolgen zu können», erläutert Graf. Die Brote sind allesamt ohne Zusatzstoffe angefertigt und bestehen in der Basis lediglich aus Wasser, Salz, Mehl und hausgezüchteter Hefe. Das Sortiment ist mit acht verschiedenen Brotsorten «klein, aber fein», alle Rezepte wurden von den beiden selbst entwickelt.

Ein eigenes Café

Im Sommer 2020 ergab sich für die beiden leidenschaftlichen Bäcker*innen die Möglichkeit, an der Breitensteinstrasse das im Ladenlokal integrierte Café im ehemaligen «26 Rose Garden» zunächst vorübergehend zu übernehmen. Mittlerweile hat auch Graf seinen Job gekündigt, so dass sich beide ganz um ihren Laden kümmern können. Neben den Backwaren bietet das Paar hier zusätzlich Frühstück und Mittagessen an, selbstverständlich alles frisch und vor Ort zubereitet. In den nächsten zwei Wochen wird die Baugenossenschaft Denzlerstrasse Zürich, die die Räumlichkeiten vermietet, entscheiden, ob sie das Café auch dauerhaft übernehmen können.

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