Quartierleben
Stadt Zürich stärkt die Nachbarschaftshilfen
Die Stadt Zürich will das Netzwerk, zu dem auch die Nachbarschaftshilfe Zeitgut im Kreis 10 gehört, ab 2027 mit einem Jahresbeitrag von 880'600 Franken langfristig finanzieren.
27. Mai 2026 — MM (Medienmitteilung)
Seit 1997 unterstützt die Stadt einzelne Nachbarschaftshilfen, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Ein Pilotprojekt von 2024 bis 2026 habe zudem gezeigt, dass ein einheitliches Finanzierungsmodell sinnvoll ist, es jedoch Anpassungen braucht, damit die Betriebe gesichert sind und der Bedarf an nachbarschaftlichen Dienstleistungen gedeckt ist.
Ab 2027 wird auch ein Verein aus Witikon einbezogen – womit das Netzwerk gesamtstädtisch verfügbar ist. Die Nachbarschaftshilfen vermitteln freiwillig Engagierte, die unentgeltlich Menschen im Quartier unterstützen und dadurch Angehörige entlasten und den sozialen Zusammenhalt stärken. 2024 leisteten laut Medienmitteilung 991 Freiwillige rund 41’572 Stunden Hilfe.
«Digi-Kafis»: Angebot langfristig verankern
Zehn Nachbarschaftshilfen haben mit einer Startfinanzierung von «Google.org» sogenannte «Digi-Kafis» aufgebaut – niederschwellige Treffpunkte, an denen Hilfe im Umgang mit digitalen Geräten angeboten wird.
2025 fanden 265 Digi‑Kafi‑Veranstaltungen statt, bei denen rund 880 Anfragen bearbeitet wurden. Mit der neuen Finanzierung können die «Digi‑Kafis» fest in den Quartieren verankert werden.
Die Nachbarschaftshilfe Zeitgut
Zum genannten Netzwerk gehört auch die Nachbarschaftshilfe Zeitgut Zürich Höngg-Wipkingen. Sie unterstützt Menschen im Kreis 10. Der Leitfaden sei, einander zu helfen in schönen aber auch schwierigen Zeiten, und für einander da zu sein.
Gefragt ist die digitale Unterstützung: Um die Arbeit am Laptop, Handy und Tablet zu erleichtern, bietet Zeitgut dieses Angebot jeden ersten und dritten Samstag in Höngg oder jeden zweiten und vierten Samstag in Wipkingen an.
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Wichtiges Angebot
Der Förderverein Nachbarschaftshilfe fungiert laut der Stadt als zentrale Dienstleistungsorganisation: Er organisiert Weiterbildungen, stellt IT‑ und Kommunikationsinfrastruktur bereit und koordiniert den jährlich im Mai stattfindenden internationalen «Tag der Nachbarschaft» (siehe Box unten).
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, für den Betrieb der 15 Nachbarschaftshilfe‑Vereinen und des Fördervereins Nachbarschaftshilfe für die Jahre 2027–2030 einen wiederkehrenden Beitrag von jährlich 880’600 Franken zu bewilligen. Der Beitrag wird jährlich an die Teuerung angepasst.
Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

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